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2Disclaimer

Bellevue AI Health

ISIN-Nr.: LU2721086416

YTD: -6.71%

Active Share: 21.91

Anzahl Positionen: 72

In 90 Sekunden erklärt

Bellevue AI Health Fonds in 90 Sekunden erklärt

Gesundheitswesen profitiert von über Jahrzehnte aufgebauten Big Data Pools

GenAI ist ein relevanter Treiber des Shareholder Values 

Sweetspot: Finanzstarke Unternehmen mit grosser  AI-Expertise

Indexierte Wertentwicklung (Stand: 13.05.2026)

NAV: EUR 130.19 (12.05.2026)


01 Jan 2010 - 01 Jan 2010
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Bellevue AI Health
Benchmark

Rollierende Wertentwicklung (13.05.2026)

Bellevue AI HealthBenchmark
12.05.2025 - 12.05.20262.20%3.29%
12.05.2024 - 12.05.2025-9.07%-7.17%

Annualisierte Wertentwicklung (13.05.2026)

Bellevue AI HealthBenchmark
1 Jahr2.20%6.97%
Seit Auflage p.a.1.67%3.07%

Kumulierte Wertentwicklung (13.05.2026)

Bellevue AI HealthBenchmark
1M-1.87%-1.53%
YTD-6.71%-4.47%
1 Jahr2.20%6.97%
Seit Auflage4.15%7.70%

Jährliche Wertentwicklung

Bellevue AI HealthBenchmark
20250.36%1.26%
20248.79%8.12%

Investment-Fokus

Der Fonds strebt die Erzielung eines langfristigen Kapitalwachstums an, wird aktiv verwaltet und umfasst 50 bis 70 Gesundheitsunternehmen und vereinzelt Technologieunternehmen mit starkem Healthcare-Bezug. Der Fokus liegt auf liquiden grosskapitalisierten Unternehmen, welche durch ausgewählte mittelgrosse Unternehmen ergänzt werden. Neben fundamentalen Messgrössen wie Bewertung, Wachstumsprofil oder Profitabilität wird der proprietäre «KI-Affinitäts-Score» zur Beurteilung der Attraktivität eines Unternehmens herangezogen. Die Selektion der Unternehmen basiert auf fundamentaler Unternehmensanalyse (Bottom-up), unabhängig von Benchmark-Gewichtungen. Der Fonds berücksichtigt ESG-Faktoren bei der Umsetzung der Anlageziele.Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Anlageeignung & Risiko

SRI

Niedriges Risiko

Hohes Risiko

Der Fonds hat zum Ziel, ein langfristig attraktives und kompetitives Kapitalwachstum zu erwirtschaften. Er eignet sich daher besonders für Investoren mit einem Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren. Der Fonds weist die typischen Risiken auf, die sich aus Aktienanlagen ergeben.

Grunddaten

Investment ManagerBellevue Asset Management AG
DepotbankCACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH
Fund AdministratorCACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH
AuditorPriceWaterhouseCoopers
Lancierungsdatum30.11.2023
Jahresabschluss30. Jun
NAV BerechnungDaily "Forward Pricing"
Zeichnungsfrist15:00 CET
Management Fee1.60%
Ausgabeaufschlag (max.)5.00%
ISIN-NummerLU2721086416
Valoren-Nummer130851927
BloombergBAIHXBE LX
WKNA3E1ZT

Rechtliche Informationen

RechtsformLuxembourg UCITS V SICAV
SFDR KategorieArtikel 8

Kennzahlen (30.04.2026, Basiswährung USD)

Beta0.92
Volatilität13.89
Tracking Error4.76
Active Share21.91
Korrelation0.94
Sharpe ratio0.18
Information ratio-0.23
Jensen's alpha-0.87
Anzahl POS.72

10 größte Positionen

Eli Lilly
Johnson & Johnson
UnitedHealth Group
Merck & Co
AbbVie
Novartis
AstraZeneca
ROCHE HLDG.
Amgen
Thermo Fisher
9.4%
6.3%
5.9%
5.0%
4.9%
4.3%
4.1%
3.9%
2.8%
2.7%

Geografische Aufteilung

USA
Schweiz
Japan
Grossbritannien
Frankreich
Dänemark
Deutschland
Australien
China
Flüssige Mittel
73.2%
8.4%
6.0%
5.1%
2.6%
2.2%
0.8%
0.4%
0.3%
0.1%
0.9%

Chancen

  • GenAI beschleunigt die Digitalisierung und Automation im Gesundheitswesen.
  • Durch GenAI lassen sich die Patientenversorgung verbessern, Prozesse vereinfachen und fundiertere Entscheidungen treffen.
  • Unternehmen, welche auf den Einsatz oder die Bereitstellung von GenAI im Gesundheitswesen setzen, erzielen nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
  • Der Shareholder Value hängt massgeblich von der Umsetzung der AI-Strategie der Unternehmen ab.
  • Bellevue – Gesundheitspionier seit 1993 und heute einer der grössten unabhängigen Gesundheitsinvestoren in Europa.

Risiken

  • Der Fonds investiert aktiv in Aktien. Aktien unterliegen Kursschwankungen und damit auch dem Risiko von Kursverlusten.
  • Der Fonds investiert in Fremdwährungen, damit verbunden sind entsprechende Währungsrisiken gegenüber der investierten Basiswährung.
  • Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens in Finanzinstrumenten anlegen, die unter bestimmten Umständen ein relativ niedriges Liquiditätsniveau erreichen können, was sich auf die Liquidität des Fonds auswirken kann.
  • Mit einer Investition in Schwellenländer besteht das zusätzliche Risiko der Unsicherheit der politischen und sozialen Verhältnisse.
  • Der Fonds darf Derivatgeschäfte abschliessen. Dadurch erhöhte Chancen gehen mit erhöhtem Verlustrisiko einher.

Im April ging die Volatilität an den globalen Aktienmärkten nach der vereinbarten Waffenruhe zurück. Zugleich stützten ein besser als erwartetes Konsumentenvertrauen, ein deutlich robusterer US-Arbeitsmarkt sowie eine niedriger als erwartet ausgefallene Kerninflation die breite Erholung der Aktienmärkte.

Entsprechend legten der MSCI World um 9.6%, der S&P 500 um 10.5% und der Nasdaq 100 um 15.7% zu. Der breite Gesundheitssektor verzeichnete dagegen einen Rückgang von 0.2%, wobei insbesondere Medtech-, Pharma- und Biotechwerte belasteten. Einzig die Gesundheitsdienstleister entwickelten sich mit einem Plus von 14.2% stark. Auch der Bellevue AI Health Fonds verzeichnete mit -0.4% eine leicht negative Entwicklung, konnte damit aber etwa mit seiner Benchmark Schritt halten.

Biopharma belastete mit einer Endgewichtung von 58.6% die absolute Portfolioperformance um 1.1% und die relative Performance um 0.2%. Positiv wirkten Novo Nordisk (+19.8%), Roche (+3.6%) und Eli Lilly (+1.6%); belastend waren vor allem Merck & Co (-9.2%), Gilead (-6.1%) und Johnson & Johnson (-6.0%). Novo Nordisk und Eli Lilly standen im Zeichen der frühen Konkurrenz zwischen Wegovy von Novo und Foundayo von Lilly zur Behandlung von Diabetes und Adipositas. Laut Verschreibungsdaten von IQVIA verläuft die Markteinführung von Foundayo bisher schwächer als jene von Wegovy. Eli Lilly schloss dank besser als erwarteter Quartalszahlen dennoch im Plus. Merck geriet unter Druck, nachdem die Welireg-Studie LITESPARK-012 in der Erstlinientherapie bei Nierenzellkarzinomen die beiden primären Endpunkte progressionsfreies Überleben und Gesamtüberleben verfehlte. Damit sanken die Aussichten auf zusätzliche Spitzenumsätze in dieser Indikation, auch wenn Chancen in der Zweitlinie und in der adjuvanten Therapie bestehen bleiben.

Das mit 25.6% gewichtete Medtechsegment belastete die absolute Performance mit -0.9%, während der relative Beitrag neutral ausfiel. Positiv wirkten Hoya (+11.3%), Kestra Medical (+4.0%) und Evotec (+24.1%); belastend waren GE HealthCare (-14.5%), Abbott (-11.0%) und Boston Scientific (-8.2%). Hoya profitierte weiter von den Investitionsplänen der Technologieunternehmen für Rechenzentren und Speicherkapazitäten. Zudem fielen die Quartalsresultate in den Bereichen Chiptechnologie und Festplattenspeicher stark aus. GE HealthCare entwickelte sich negativ, weil die solide Umsatzentwicklung von zusätzlichem Kostendruck überlagert wurde.

Gesundheitsdienstleister waren mit 11.2% gewichtet und trugen 1.7% zur absoluten Performance bei; relativ fiel der Beitrag neutral aus. Positiv wirkten UnitedHealth (+36.9%), Elevance (+28.6%) und Omada Health (+16.0%). Belastend waren HCA Healthcare (-8.2%) und McKesson (-5.8%). Die beiden Krankenversicherer überraschten mit höheren Gewinnen je Aktie, gestützt durch tiefere medizinische Kosten, und hoben ihre Prognosen für 2026 an. Die Q1-Volumen der Spitalkette HCA litten dagegen unter Sondereffekten wie einer milden Grippewelle und Winterstürmen.

Das mit 3.4% gewichtete Technologiesegment, das Unternehmen aus Gesundheits- und Informationstechnologie umfasst, trug zur absoluten und relativen Performance je +0.2% bei. Positiv wirkten Qualcomm (+39.4%), Nvidia (+14.4%) und Microsoft (+10.2%); belastend waren Waystar (-11.3%) und Veeva Systems (-11.2%). Qualcomm legte zu, nachdem das Unternehmen ein Programm für kundenspezifische Chips angekündigt hatte, die bis Ende 2026 an einen grossen Hyperscaler geliefert werden sollen. Dies nährte Hoffnungen auf eine stärkere Positionierung im Geschäft mit Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Veeva geriet wegen einer erwarteten schwächeren Dynamik im Cloud-Software-Auftragsbestand für F&E in der Biopharmaindustrie unter Druck; positiv zu werten sind jedoch neue klinische Cloud-Anwendungen.

Alle Performancedaten in USD/B-Anteile.

Die rasante Entwicklung der generativen KI (GenAI) kündigt eine beispiellose Technologiewende an, die sich nahtlos neben Meilensteinen wie dem Internet, der Cloud und dem Smartphone einreiht. Insbesondere im Gesundheitssektor eröffnen sich dadurch enorme Chancen für Unternehmen und Investoren. Verschiedene Studien kommen zum Schluss, dass der Gesundheitssektor zu den Sektoren zählt, der am stärksten von der Anwendung von GenAI profitieren dürfte. Dies ist vor allem auf das hohe Potenzial zur Effizienzsteigerung, die grosse Menge an verfügbaren Daten und die hohen finanziellen Ressourcen im Gesundheitswesen zurückzuführen.

Wir sehen bereits heute, wie Medikamente schneller und mit höherer Erfolgswahrscheinlichkeit entwickelt werden, wie neue Diagnose- und Behandlungsverfahren zu besseren klinischen Ergebnissen führen, und wie GenAI Fachkräfte im Gesundheitswesen dabei unterstützt, fundiertere und bessere Entscheidungen zu treffen. Wir konzentrieren uns auf Gesundheitsunternehmen, die GenAI als zentralen Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie nutzen und erhebliche Ressourcen in diese Technologie investieren, da sie dadurch einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil erlangen und damit ihren Unternehmenswert überdurchschnittlich steigern können. Das Technologierisiko ist dabei besser kalkulierbar, da der Gesundheitssektor ein stark regulierter Markt ist.

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  • Co-Lead Portfolio Manager

    Marcel Fritsch

    Marcel Fritsch ist seit 2008 bei Bellevue Asset Management tätig. Er ist Leiter Healthcare Fonds & Mandate und Co-lead Portfoliomanager der Fonds Bellevue Medtech & Services, Bellevue Digital Health und Bellevue AI Health. Davor arbeitete er über 3 Jahre als Berater bei Deloitte Touche Tohmatsu mit Fokus auf die Analyse von Geschäftsstrategien, die Beurteilung von Organisationsstrukturen sowie die Bewertung von Unternehmen im Vorfeld von Unternehmenstransaktionen. Marcel Fritsch verfügt über einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre der Universität St. Gallen (HSG).
  • Co-Lead Portfolio Manager

    Stefan Blum

    Stefan Blum trat 2008 der Bellevue Asset Management bei und ist Co-Lead Portfoliomanager der Fonds Bellevue Medtech & Services, Bellevue Digital Health und Bellevue AI Health. Davor war er während 4 Jahren verantwortlich für die Betreuung der Investoren bei Sonova. Bei der Bank Sarasin war Stefan Blum als Finanzanalyst tätig. Ausserdem leitete er die Finanzabteilung von Obtree Technologies Inc. Stefan Blum schloss sein Studium in Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen ab und ist CEFA-Charterholder.
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