In 120 Sekunden erklärt
Starke Performance – Seit 2011 im ersten Quartil innerhalb der Vergleichsgruppe
Entrepreneur-Ansatz – Fokus auf eigentümergeführte Unternehmen
Stilagnostisch – Value, GARP & Growth
Indexierte Wertentwicklung (Stand: 12.10.2026)
NAV: EUR 143.86 (11.10.2026)
Rollierende Wertentwicklung (12.10.2026)
| Bellevue Entrepreneur Europe Small | MSCI Europe ex UK Small | |
| 21.06.2025 - 21.06.2026 | 22.40% | 16.03% |
| 21.06.2024 - 21.06.2025 | 4.60% | 7.95% |
Annualisierte Wertentwicklung (12.10.2026)
| Bellevue Entrepreneur Europe Small | MSCI Europe ex UK Small | |
| 1 Jahr | 22.40% | 16.03% |
| Seit Auflage p.a. | 11.51% | 10.14% |
Kumulierte Wertentwicklung (12.10.2026)
| Bellevue Entrepreneur Europe Small | MSCI Europe ex UK Small | |
| 1M | 1.58% | -0.40% |
| YTD | 10.47% | 7.84% |
| 1 Jahr | 22.40% | 16.03% |
| Seit Auflage | 25.12% | 21.99% |
Jährliche Wertentwicklung
| Bellevue Entrepreneur Europe Small | MSCI Europe ex UK Small | |
| 2025 | 27.34% | 19.27% |
Fakten & Kennzahlen
Investment-Fokus
Der Fonds strebt die Erzielung eines langfristigen Kapitalwachstums an, wird aktiv verwaltet und investiert in klein- und mittelkapitalisierte, börsennotierte eigentümergeführte Unternehmen in Europa, welche von einem Unternehmer oder einer Unternehmerfamilie mit min. Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Anlageeignung & Risiko
Niedriges Risiko
Hohes Risiko
Grunddaten
| Investment Manager | Bellevue Asset Management AG |
| Depotbank | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Fund Administrator | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Auditor | PriceWaterhouseCoopers |
| Lancierungsdatum | 30.06.2011 |
| Jahresabschluss | 30. Jun |
| NAV Berechnung | Daily "Forward Pricing" |
| Zeichnungsfrist | 15:00 CET |
| Management Fee | 0.90% |
| Ausgabeaufschlag (max.) | 5.00% |
| Performance Fee | 10.00% (mit High Water Mark) |
| ISIN-Nummer | LU2811956387 |
| Valoren-Nummer | 135041307 |
| Bloomberg | BFLESAI LX |
| WKN | A40D27 |
Rechtliche Informationen
| Rechtsform | Luxembourg UCITS V SICAV |
| SFDR Kategorie | Artikel 8 |
Kennzahlen (31.05.2026, Basiswährung EUR)
| Beta | 0.92 |
| Volatilität | 13.60 |
| Tracking Error | 4.82 |
| Active Share | 89.45 |
| Korrelation | 0.94 |
| Sharpe ratio | 0.95 |
| Information ratio | 0.19 |
| Jensen's alpha | 2.05 |
| Anzahl POS. | 44 |
Portfolio
10 größte Positionen
Marktkapitalisierung
Geografische Aufteilung
Aufteilung nach Sektoren
Chancen & Risiken
Chancen
- Überdurchschnittliches Wachstum getrieben durch starke Innovation und gute Preissetzungsmacht.
- Höhere operative Rentabilität als "Champion in der Nische" gepaart mit hohem Kostenbewusstsein.
- Konservativere Finanzierung, geringere Verschuldung und höhere Risikofähigkeit im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen.
- Mehrfach ausgezeichnetes Management Team mit langjährigem Erfolgsausweis bei eigentümergeführten Investitionen.
- „Entrepreneurs for Entrepreneurs“ – die Bellevue Group zählt selbst zu den eigentümergeführten Unternehmen und ist mehrheitlich im Besitz der Mitarbeiter.
Risiken
- Der Fonds investiert aktiv in Aktien. Aktien unterliegen Kursschwankungen und damit auch dem Risiko von Kursverlusten.
- Aktien kleinerer Unternehmen werden generell in geringerem Umfang gehandelt und unterliegen grösseren Preisschwankungen als grössere Unternehmen.
- Der Fonds investiert in Fremdwährungen, damit verbunden sind entsprechende Währungsrisiken gegenüber der investierten Basiswährung.
- Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens in Finanzinstrumenten anlegen, die unter bestimmten Umständen ein relativ niedriges Liquiditätsniveau erreichen können, was sich auf die Liquidität des Fonds auswirken kann.
- Der Fonds darf Derivatgeschäfte abschliessen. Dadurch erhöhte Chancen gehen mit erhöhtem Verlustrisiko einher.
Ausblick & Rückblick
Europäische Small und Mid Caps gaben im September gemessen am MSCI Europe Small Cap ex-UK Index um 2.8% nach. Erneute Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran sowie Angriffe rund um die Strasse von Hormus liessen die Ölpreise im September steigen und erhöhten den Inflationsdruck. Obwohl der Schock Angebotsseitig und nicht auf eine starke Nachfrage zurückzuführen ist, reagierten die Zentralbanken auf das Risiko von Zweitrundeneffekten. Die EZB erhöhte die Zinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr, gefolgt von der Fed mit ihrer ersten Zinserhöhung seit 2023. Der restriktivere geldpolitische Kurs löste einen breiten Ausverkauf an den Anleihemärkten aus. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg auf über 5%, während die Renditen deutscher Bundesanleihen den höchsten Stand seit 17 Jahren erreichten. Trotz der schwächeren Verbraucherstimmung zeigt sich die Wirtschaft im Europa weiterhin widerstandsfähig. Der Composite PMI für die Eurozone stieg auf 53.1 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Das verarbeitende Gewerbe erreichte mit 52.9 Punkten ein neues Vierjahreshoch, während der Dienstleistungssektor auf 53.0 Punkte zulegte. Auf Sektorebene waren Informationstechnologie (+2.9%), Energie (+2.1%) und Gesundheit (-1.3%) die besten Performer, derweil Kommunikationsdienstleistungen (-8.3%), Immobilien (-7.8%) und Grundstoffe (-3.9%) am meisten verloren.
Vor diesem Hintergrund gab der Fonds (B-Anteile, EUR) um 2.5% nach und übertraf seine Benchmark um 32 Basispunkte (Bp) Seit Jahresbeginn legte der Fonds um 8.6% zu und schnitt damit 141 Bp besser als seine Benchmark ab.
Die grössten Verlustbringer im Berichtsmonat waren Cloetta (-11.9%), Swissquote (-13.9%) und Hensoldt (-11.0%). Cloetta wurde von der schwachen Stimmung im Süsswarensektor belastet, nachdem Lindt seine Prognose zum zweiten Mal nach unten korrigiert hatte. Wir sehen nur begrenzte Rückschlüsse auf Cloetta, da die Probleme von Lindt weitgehend unternehmensspezifisch sind, während Cloetta die Erwartungen in diesem Jahr weiterhin übertroffen hat. Swissquote startete mit einer schwachen Dynamik in den September, nachdem der Einbruch der Kryptoerträge im ersten Halbjahr zu einer Senkung der Gesamtjahresprognose geführt hatte. Inzwischen haben sich die Kryptowährungen jedoch stabilisiert. Das Anlagerisiko hat sich weitgehend normalisiert, nachdem sich auch die Bewertungen wieder eingependelt haben. Hensoldt entwickelte sich unterdurchschnittlich, da Hoffnungen auf Fortschritte bei den Friedensgesprächen für die Ukraine die Wiederaufrüstungsprämie des Sektors belasteten. Steigende Anleiherenditen und die erneute politische Unsicherheit in Deutschland sorgten für zusätzlichen Druck, da sie Zweifel an der Nachhaltigkeit der expansiven Fiskalpolitik aufkommen liessen.
Die grössten Gewinnbringer im Berichtsmonat waren Tecan (+17.4%), CAF (+8.0%) und Inficon (+13.8%). Tecan profitierte von der zunehmenden Aufmerksamkeit für seine KI-Partnerschaften mit NVIDIA und Anthropic, durch die sich das Unternehmen als Wegbereiter autonomer Labore positioniert. Unterstützt wurde dies zusätzlich durch die Erholung der Biopharmanachfrage nach einer verhaltenen Phase, was möglicherweise auf eine zunehmende Kundenakzeptanz hindeutet. CAF profitierte von positiven Gewinnrevisionen, nachdem das EBIT im Q2 dank beeindruckender Zahlen von Solaris, der polnischen Sparte für Elektro- und Hybridbusse, die Erwartungen um 30% übertroffen hatte. Darüber hinaus stellen der bevorstehende Strategieplan und die mittelfristigen Ziele positive Kurstreiber dar. Inficon profitierte von einer Rotation in Halbleiterwerte, da KI-getriebene Nachfragesignale und eine Verbesserung der Dynamik im Speichermarkt das Vertrauen in die Investitionsaussichten des Sektors stärkten. Die bevorstehenden Q3-Zahlen dürften die hervorragende Dynamik im Halbleitergeschäft bestätigen und könnten zu einer weiteren Anhebung der Unternehmensprognose führen, die wir weiterhin für konservativ halten.
Im September zeigten europäische Aktien sowie Small und Mid Caps eine gewisse Schwäche, da steigende Anleiherenditen und erneut aufkommende Inflationssorgen die weiterhin robuste Konjunkturentwicklung überwogen. Gewinne und Investitionsausgaben bieten Unterstützung, doch angesichts höherer Finanzierungskosten gewinnt die Bilanzstärke zunehmend an Bedeutung. Der vorläufige Composite PMI für die Eurozone im September zeigte das stärkste Wachstum der privatwirtschaftlichen Aktivität seit April 2023, wobei sowohl das verarbeitende Gewerbe als auch der Dienstleistungssektor expandierten. Die EZB prognostizierte ein Wirtschaftswachstum von 0.9% für 2026 und 1.4% für 2027. In den USA erleben wir einen der stärksten Gewinnzyklen der modernen Geschichte, angeführt von Technologie und KI. Europäische Industrie-, Technologie- und Real-Asset-Unternehmen, die 45% unseres Anlageuniversums ausmachen, profitieren als spezialisierte Zulieferer indirekt von diesem Wachstumsschub. Aus europäischer Sicht gewinnen zudem die Themen Souveränität, Energiesicherheit und Elektrifizierung zunehmend an Bedeutung und begünstigen dieselben Anbieter. Europäische Small und Mid Caps dürften sich daher weiterhin widerstandsfähig zeigen und weiteres Neubewertungspotenzial bieten, sofern sich das Gewinnwachstum wie erwartet materialisiert.
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