In 90 Sekunden erklärt
Eigentümer- bzw. familiengeführte Unternehmen denken in Generationen, nicht in Quartalen
Solide Bilanzen, hohe Innovationskraft und Sicherheitsbewusstsein wirken sich positiv auf den Aktienkurs aus
Unternehmen überzeugen mit hohen ESG-Scores
Indexierte Wertentwicklung (Stand: 19.05.2026)
NAV: CHF 203.15 (17.05.2026)
Rollierende Wertentwicklung (19.05.2026)
| Bellevue Entrepreneur Swiss Small & Mid | SPI Extra TR | |
| 17.05.2025 - 17.05.2026 | 10.51% | 10.54% |
| 17.05.2024 - 17.05.2025 | 3.30% | 5.80% |
| 17.05.2023 - 17.05.2024 | 0.59% | 2.70% |
| 17.05.2022 - 17.05.2023 | -0.47% | 0.68% |
Annualisierte Wertentwicklung (19.05.2026)
| Bellevue Entrepreneur Swiss Small & Mid | SPI Extra TR | |
| 1 Jahr | 10.51% | 10.54% |
| 3 Jahre | 4.72% | 6.30% |
| 5 Jahre | 0.16% | 2.49% |
| Seit Auflage p.a. | 5.26% | 6.48% |
Kumulierte Wertentwicklung (19.05.2026)
| Bellevue Entrepreneur Swiss Small & Mid | SPI Extra TR | |
| 1M | -1.45% | -2.44% |
| YTD | 3.66% | 2.92% |
| 1 Jahr | 10.51% | 10.54% |
| 3 Jahre | 14.83% | 20.11% |
| 5 Jahre | 0.81% | 13.10% |
| Seit Auflage | 62.52% | 81.14% |
Jährliche Wertentwicklung
| Bellevue Entrepreneur Swiss Small & Mid | SPI Extra TR | |
| 2025 | 16.45% | 16.92% |
| 2024 | 0.31% | 3.83% |
| 2023 | 5.14% | 6.53% |
| 2022 | -29.19% | -24.02% |
Fakten & Kennzahlen
Investment-Fokus
Der Fonds strebt die Erzielung eines langfristigen Kapitalwachstums an und wird aktiv verwaltet und investiert in börsennotierte eigentümergeführte Unternehmen in der Schweiz, welche von einem Unternehmer oder einer Unternehmerfamilie mit mindestens 20% der Stimmrechtsanteile kontrolliert werden. Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Anlageeignung & Risiko
Niedriges Risiko
Hohes Risiko
Grunddaten
| Investment Manager | Bellevue Asset Management AG |
| Depotbank | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Fund Administrator | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Auditor | PriceWaterhouseCoopers |
| Lancierungsdatum | 30.11.2016 |
| Jahresabschluss | 30. Jun |
| NAV Berechnung | Daily "Forward Pricing" |
| Zeichnungsfrist | 15:00 CET |
| Management Fee | 1.60% |
| Ausgabeaufschlag (max.) | 5.00% |
| ISIN-Nummer | LU1477743543 |
| Valoren-Nummer | 33635331 |
| Bloomberg | BVBESBC LX |
| WKN | A2ASDF |
Rechtliche Informationen
| Rechtsform | Luxembourg UCITS V SICAV |
| SFDR Kategorie | Artikel 8 |
| Redemption period | Täglich |
Kennzahlen (30.04.2026, Basiswährung CHF)
| Beta | 1.05 |
| Volatilität | 12.95 |
| Tracking Error | 3.78 |
| Active Share | 45.39 |
| Korrelation | 0.96 |
| Sharpe ratio | 0.24 |
| Information ratio | -0.69 |
| Jensen's alpha | -3.07 |
| Anzahl POS. | 42 |
Portfolio
10 größte Positionen
Marktkapitalisierung
Aufteilung nach Sektoren
Chancen & Risiken
Chancen
- Überdurchschnittliches Wachstum getrieben durch starke Innovation und gute Preissetzungsmacht.
- Höhere operative Rentabilität als "Champion in der Nische" gepaart mit hohem Kostenbewusstsein.
- Konservativere Finanzierung, geringere Verschuldung und höhere Risikofähigkeit im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen.
- Mehrfach ausgezeichnetes Management Team mit langjährigem Erfolgsausweis bei eigentümergeführten Investitionen.
- „Entrepreneurs for Entrepreneurs“ – die Bellevue Group zählt selbst zu den eigentümergeführten Unternehmen und ist mehrheitlich im Besitz der Mitarbeiter.
Risiken
- Der Fonds investiert aktiv in Aktien. Aktien unterliegen Kursschwankungen und damit auch dem Risiko von Kursverlusten.
- Aktien kleinerer Unternehmen werden generell in geringerem Umfang gehandelt und unterliegen grösseren Preisschwankungen als grössere Unternehmen.
- Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens in Finanzinstrumenten anlegen, die unter bestimmten Umständen ein relativ niedriges Liquiditätsniveau erreichen können, was sich auf die Liquidität des Fonds auswirken kann.
- Bei eigentümergeführten Unternehmen besteht zusätzlich das Risiko im Rahmen der Nachfolgeregelung.
- Der Fonds darf Derivatgeschäfte abschliessen. Dadurch erhöhte Chancen gehen mit erhöhtem Verlustrisiko einher.
Ausblick & Rückblick
Schweizer Small und Mid Caps legten im Berichtsmonat gemessen am SPIEX Index um +3.5% zu und übertrafen damit den SMI (+2.8%). Die Märkte erholten sich im Zuge einer Waffenruhe und erster Anzeichen einer Deeskalation im Nahen Osten. Da jedoch bislang keine Einigung erzielt wurde, hat sich der Konflikt zu einer länger anhaltenden strategischen Konfrontation entwickelt, welche die Energiezufuhr und den Seeverkehr beeinträchtigt. Obwohl die nachlassenden Feindseligkeiten die Stimmung stützten, bleiben die Energiemärkte angespannt. Die Zentralbanken in den USA und Europa haben die Leitzinsen unverändert belassen, behalten jedoch eine restriktive Haltung bei, falls der Inflationsdruck anhalten sollte. Im Falle einer Einigung dürften sich die Energiemärkte normalisieren, was den Inflationsdruck mindern würde.
Der Composite PMI für die Eurozone fiel im April auf 48.6 Punkte und verzeichnete damit die erste Kontraktion seit 11 Monaten. Die Aktivität wurde durch einen schwächeren Dienstleistungssektor (47.4) belastet, während sich das verarbeitende Gewerbe mit 52.4 Punkten weiterhin im Expansionsbereich hielt. In der Schweiz stieg der procure.ch Manufacturing PMI im April auf 54.5 Punkte (vs. 53.3), übertraf damit die Erwartungen und erreichte den höchsten Stand seit Oktober 2022. Die Expansion war breit abgestützt und wurde von einer Zunahme der Produktion, der Auftragseingänge und der Einkaufsvolumen getragen, was auf eine solide industrielle Dynamik hindeutet. Auf Sektorebene entwickelten sich Informationstechnologie (+18.1%), Industrie (+7.6%) und Grundstoffe (+5.7%) am besten, während Basiskonsumgüter (-10.4%), Kommunikationsdienstleistungen (-0.7%) und Nicht-Basiskonsumgüter (-0.3%) am schwächsten abschnitten.
Vor diesem Hintergrund legte der Fonds (B-Anteile, CHF) um +3.8% zu und übertraf die Benchmark um 28 Basispunkte (Bp).
Die grössten Verlustbringer im Berichtsmonat waren Montana Aerospace (-20.7%), Lindt (-13.2%) und Sulzer (-7.2%). Montana Aerospace irritierte den Markt mit einem sehr konservativen Ausblick für 2027, was zu einer Abwärtsrevision der Konsensschätzungen um 13% führte. Später im Monat trat der CEO aus persönlichen Gründen zurück, was die Aktie zusätzlich belastete. Die Bewertung erscheint auf dem aktuellen Niveau attraktiv, allerdings fehlen kurzfristig positive Katalysatoren. Lindt geriet im Zuge eines breiteren Ausverkaufs im Basiskonsumgütersektor unter Druck. Belastend wirkten steigende Inputkosten sowie Befürchtungen, dass weitere Preiserhöhungen die Absatzvolumen zusätzlich beeinträchtigen könnten. Gleichzeitig dürften sich die Erwartungen an eine Volumenerholung im HJ2 angesichts der Exponierung im Nahen Osten und der schwächeren Konsumentenstimmung nach hinten verschieben. Bei Sulzer gingen die Auftragseingänge im Q1 2026 in Lokalwährungen um -8.6% zurück und lagen damit unter den Konsenserwartungen. Alle Segmente verzeichneten eine negative Entwicklung. Die Bereiche Flow und Services wurden durch den Konflikt im Nahen Osten belastet, was beispielsweise zu Projektverschiebungen im Wassergeschäft führte. Das Unternehmen bestätigte dennoch seinen FY-Ausblick.
Die drei grössten Gewinnbringer waren Huber+Suhner (+30.4%), Polypeptide (+34.6%) und Inficon (+47.4%). Huber+Suhner profitierte weiterhin vom AI-Infrastrukturtrend, wobei sich die Polatis-Einheit als wichtiger Enabler für optische Data-Center-Architekturen der nächsten Generation etabliert. Polypeptide wurde durch Berichte über Übernahmeinteresse mehrerer führender Private-Equity-Gesellschaften wie EQT, KKR und Advent gestützt. Der Verwaltungsrat bestätigte in einer Unternehmensmitteilung, dass strategische Optionen geprüft werden. Inficon erzielte ein starkes Umsatzwachstum von +14% im Q1 2026, getragen von einem deutlichen Anstiegs des Halbleitergeschäfts. Unterstützt wurde dies durch robuste Auftragseingänge und ein Book-to-Bill-Verhältnis von deutlich über 1x, was die Anhebung des Jahresausblicks untermauerte. Die temporäre Margenschwäche scheint auf kurzfristige Kosten im Zusammenhang mit der Reorganisation des Produktionsnetzwerks zurückzuführen zu sein, während die zugrunde liegende Gewinndynamik intakt bleibt.
Trotz des Marktgeräuschs und der anhaltenden Marktrotationen bleiben wir unserem seit 20 Jahren bewährten Investmentframework treu. Wir suchen Unternehmen mit attraktiven Geschäftsmodellen und starken Wettbewerbsvorteilen, soliden Bilanzen, disziplinierter Kapitalallokation und attraktiven Bewertungen. Gleichzeitig achten wir auf eine breite Diversifikation über Endmärkte, Themen, Regionen und Anlagestile hinweg. Im Berichtsmonat haben wir unsere Positionen in Kardex und Belimo erhöht sowie Sulzer, Lindt und Aryzta reduziert.
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