
Bellevue AI Health
ISIN-Nr.: LU2721086416
YTD: -5.87%
Active Share: 22.28
Anzahl Positionen: 71
In 90 Sekunden erklärt
Gesundheitswesen profitiert von über Jahrzehnte aufgebauten Big Data Pools
GenAI ist ein relevanter Treiber des Shareholder Values
Sweetspot: Finanzstarke Unternehmen mit grosser AI-Expertise
Indexierte Wertentwicklung (Stand: 31.03.2026)
NAV: EUR 131.36 (29.03.2026)
Rollierende Wertentwicklung (31.03.2026)
| Bellevue AI Health | Benchmark | |
| 29.03.2025 - 29.03.2026 | -4.70% | -3.79% |
| 29.03.2024 - 29.03.2025 | -2.41% | -1.51% |
Annualisierte Wertentwicklung (31.03.2026)
| Bellevue AI Health | Benchmark | |
| 1 Jahr | -4.70% | -3.79% |
| Seit Auflage p.a. | 2.15% | 3.09% |
Kumulierte Wertentwicklung (31.03.2026)
| Bellevue AI Health | Benchmark | |
| 1M | -7.51% | -7.66% |
| YTD | -5.87% | -4.61% |
| 1 Jahr | -4.70% | -3.79% |
| Seit Auflage | 5.09% | 7.34% |
Jährliche Wertentwicklung
| Bellevue AI Health | Benchmark | |
| 2025 | 0.36% | 1.26% |
| 2024 | 8.79% | 8.12% |
Fakten & Kennzahlen
Investment-Fokus
Der Fonds strebt die Erzielung eines langfristigen Kapitalwachstums an, wird aktiv verwaltet und umfasst 50 bis 70 Gesundheitsunternehmen und vereinzelt Technologieunternehmen mit starkem Healthcare-Bezug. Der Fokus liegt auf liquiden grosskapitalisierten Unternehmen, Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Anlageeignung & Risiko
Niedriges Risiko
Hohes Risiko
Grunddaten
| Investment Manager | Bellevue Asset Management AG |
| Depotbank | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Fund Administrator | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Auditor | PriceWaterhouseCoopers |
| Lancierungsdatum | 30.11.2023 |
| Jahresabschluss | 30. Jun |
| NAV Berechnung | Daily "Forward Pricing" |
| Zeichnungsfrist | 15:00 CET |
| Management Fee | 1.60% |
| Ausgabeaufschlag (max.) | 5.00% |
| ISIN-Nummer | LU2721086416 |
| Valoren-Nummer | 130851927 |
| Bloomberg | BAIHXBE LX |
| WKN | A3E1ZT |
Rechtliche Informationen
| Rechtsform | Luxembourg UCITS V SICAV |
| SFDR Kategorie | Artikel 8 |
Kennzahlen (28.02.2026, Basiswährung USD)
| Beta | 0.94 |
| Volatilität | 14.75 |
| Tracking Error | 5.24 |
| Active Share | 22.28 |
| Korrelation | 0.94 |
| Sharpe ratio | 0.44 |
| Information ratio | -0.51 |
| Jensen's alpha | -2.40 |
| Anzahl POS. | 71 |
Portfolio
10 größte Positionen
Geografische Aufteilung
Chancen & Risiken
Chancen
- GenAI beschleunigt die Digitalisierung und Automation im Gesundheitswesen.
- Durch GenAI lassen sich die Patientenversorgung verbessern, Prozesse vereinfachen und fundiertere Entscheidungen treffen.
- Unternehmen, welche auf den Einsatz oder die Bereitstellung von GenAI im Gesundheitswesen setzen, erzielen nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
- Der Shareholder Value hängt massgeblich von der Umsetzung der AI-Strategie der Unternehmen ab.
- Bellevue – Gesundheitspionier seit 1993 und heute einer der grössten unabhängigen Gesundheitsinvestoren in Europa.
Risiken
- Der Fonds investiert aktiv in Aktien. Aktien unterliegen Kursschwankungen und damit auch dem Risiko von Kursverlusten.
- Der Fonds investiert in Fremdwährungen, damit verbunden sind entsprechende Währungsrisiken gegenüber der investierten Basiswährung.
- Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens in Finanzinstrumenten anlegen, die unter bestimmten Umständen ein relativ niedriges Liquiditätsniveau erreichen können, was sich auf die Liquidität des Fonds auswirken kann.
- Mit einer Investition in Schwellenländer besteht das zusätzliche Risiko der Unsicherheit der politischen und sozialen Verhältnisse.
- Der Fonds darf Derivatgeschäfte abschliessen. Dadurch erhöhte Chancen gehen mit erhöhtem Verlustrisiko einher.
Ausblick & Rückblick
Die im Februar publizierten US-Arbeitsmarktdaten übertrafen die Erwartungen, während die Kerninflation den Prognosen entsprach. Das FOMC-Protokoll signalisiert, dass bei weiter sinkender Inflation zusätzliche Zinssenkungen möglich bleiben, die USNotenbank vorerst jedoch pausieren dürfte.
Der MSCI World legte im Februar um +0.7% zu, während der S&P 500 und der Nasdaq 100 um -0.8% respektive -2.3% nachgaben. Der Gesundheitssektor gewann +2.9%, getragen von Pharmawerten und Gesundheitsdienstleistern. Der Bellevue AI Health Fonds (+2.3%) entwickelte sich ebenfalls positiv, blieb jedoch hinter seiner Benchmark zurück.
Biopharma (58.6% Endgewichtung) trug +3.4% zur absoluten und +0.3% zur relativen Performance bei. Zu den stärksten Performancetreibern zählten Novartis (+14.3%), Merck (+12.3%) und Johnson & Johnson (+9.9%), während Novo Nordisk (-36.0%), Recursion Pharmaceuticals (-12.4%) und Genmab (-9.0%) belasteten. Im Februar griffen breit aufgestellte Anleger vermehrt zu defensiven Titeln, insbesondere zu grosskapitalisierten Biopharmawerten. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist Novartis. Die Ergebnisse zum 4. Quartal fielen solide aus, und auch der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 lag im Rahmen der Markterwartungen. Darüber hinaus äusserte sich das Management ausgesprochen zuversichtlich zum bestehenden Produktportfolio. Deutlich unter Druck geriet hingegen die Aktie von Novo Nordisk. Das Unternehmen enttäuschte mit den Zahlen zum vierten Quartal 2025 und stellte für 2026 einen unerwartet markanten Rückgang bei Umsatz und operativem Gewinn in Aussicht. Zusätzliche Verunsicherung brachten die Phase-III-Daten zu CagriSema, das in einer direkten Vergleichsstudie gegenüber dem Konkurrenzpräparat Tirzepatid von Eli Lilly statistisch signifikant schlechter abschnitt.
Das Medtech-Segment (26.8%) belastete die absolute Performance mit -0.9% sowie die relative mit -0.2%. Die stärksten positiven Beiträge lieferten Hoya (+8.1%), Medline (+7.5%) und Abbott (+6.5%), während Boston Scientific (-17.8%), EssilorLuxottica (-13.1%) und Thermo Fisher (-9.9%) die Entwicklung bremsten. Abbott konnte im Februar rund die Hälfte des Kursrückgangs aus dem Vormonat aufholen, unterstützt von überzeugenden Ergebnissen bei Exact Sciences; der Abschluss der Übernahme ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Boston Scientific hingegen enttäuschte mit unter den Erwartungen liegenden Umsätzen bei Watchman und in der Pulsed-Field-Ablation sowie einem verhaltenen Ausblick für das organische Umsatzwachstum 2026.
Gesundheitsdienstleister (9.4%) steuerten +0.3% zur absoluten Performance bei, belasteten jedoch die relative mit -0.4%. Positiv zur Performance trugen McKesson (+18.8%), HCA Healthcare (+8.5%) und UnitedHealth (+2.2%) bei, während Omada Health (-17.9%), Elevance (-7.4%) und BillionToOne (-7.5%) negativ wirkten. McKesson übertraf die Gewinnerwartungen und erhöhte die Prognose. Der Kursrückgang von Omada Health ist vor allem auf KI-Disruptionssorgen im Software-Sektor zurückzuführen und weniger auf die operative Entwicklung, die weiterhin intakt ist. Hohe regulatorische Hürden im Gesundheitswesen dürften mögliche Disruptionsrisiken substanziell reduzieren.
Das Technologiesegment (3.1%), das Unternehmen aus dem Gesundheitswesen und der Informationstechnologie umfasst, belastete die absolute wie auch die relative Performance mit -0.3% und -0.2%. Veeva (-10.7%) geriet, ähnlich wie Omada Health (siehe oben), im Zuge von AI-Disruptionssorgen unter Druck. Nvidia (-7.3%) präsentierte zwar ausgezeichnete Ergebnisse zum 4. Quartal, vermochte mit dem Ausblick für 2026 die sehr hohen Erwartungen der Anleger jedoch nicht zu übertreffen.
Alle Performancedaten in USD/B-Anteile.
Die rasante Entwicklung der generativen KI (GenAI) kündigt eine beispiellose Technologiewende an, die sich nahtlos neben Meilensteinen wie dem Internet, der Cloud und dem Smartphone einreiht. Insbesondere im Gesundheitssektor eröffnen sich dadurch enorme Chancen für Unternehmen und Investoren. Verschiedene Studien kommen zum Schluss, dass der Gesundheitssektor zu den Sektoren zählt, der am stärksten von der Anwendung von GenAI profitieren dürfte. Dies ist vor allem auf das hohe Potenzial zur Effizienzsteigerung, die grosse Menge an verfügbaren Daten und die hohen finanziellen Ressourcen im Gesundheitswesen zurückzuführen.
Wir sehen bereits heute, wie Medikamente schneller und mit höherer Erfolgswahrscheinlichkeit entwickelt werden, wie neue Diagnose- und Behandlungsverfahren zu besseren klinischen Ergebnissen führen, und wie GenAI Fachkräfte im Gesundheitswesen dabei unterstützt, fundiertere und bessere Entscheidungen zu treffen. Wir konzentrieren uns auf Gesundheitsunternehmen, die GenAI als zentralen Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie nutzen und erhebliche Ressourcen in diese Technologie investieren, da sie dadurch einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil erlangen und damit ihren Unternehmenswert überdurchschnittlich steigern können. Das Technologierisiko ist dabei besser kalkulierbar, da der Gesundheitssektor ein stark regulierter Markt ist.
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