In 90 Sekunden erklärt
Eigentümer- bzw. familiengeführte Unternehmen denken in Generationen, nicht in Quartalen
Solide Bilanzen, hohe Innovationskraft und Sicherheitsbewusstsein wirken sich positiv auf den Aktienkurs aus
Unternehmen überzeugen mit hohen ESG-Scores
Indexierte Wertentwicklung (Stand: 10.04.2026)
NAV: CHF 182.39 (19.04.2026)
Rollierende Wertentwicklung (10.04.2026)
| I2-CHF | Benchmark | |
| 16.04.2025 - 16.04.2026 | 26.00% | 24.25% |
| 16.04.2024 - 16.04.2025 | -3.70% | -0.74% |
| 16.04.2023 - 16.04.2024 | -4.69% | -1.58% |
| 16.04.2022 - 16.04.2023 | -5.47% | -4.87% |
Annualisierte Wertentwicklung (10.04.2026)
| I2-CHF | Benchmark | |
| 1 Jahr | 26.00% | 24.25% |
| 3 Jahre | 4.97% | 6.67% |
| 5 Jahre | 0.36% | 1.93% |
| Seit Auflage p.a. | 4.35% | 4.72% |
Kumulierte Wertentwicklung (10.04.2026)
| I2-CHF | Benchmark | |
| 1M | 4.88% | 3.92% |
| YTD | 3.26% | 3.52% |
| 1 Jahr | 26.00% | 24.25% |
| 3 Jahre | 15.65% | 21.39% |
| 5 Jahre | 1.81% | 10.01% |
| Seit Auflage | 42.84% | 47.18% |
Jährliche Wertentwicklung
| I2-CHF | Benchmark | |
| 2025 | 17.56% | 16.92% |
| 2024 | 1.27% | 3.83% |
| 2023 | 6.12% | 6.53% |
| 2022 | -28.52% | -24.02% |
Fakten & Kennzahlen
Investment-Fokus
Der Fonds strebt die Erzielung eines langfristigen Kapitalwachstums an und wird aktiv verwaltet und investiert in börsennotierte eigentümergeführte Unternehmen in der Schweiz, welche von einem Unternehmer oder einer Unternehmerfamilie mit mindestens 20% der Stimmrechtsanteile kontrolliert werden. Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Anlageeignung & Risiko
Niedriges Risiko
Hohes Risiko
Grunddaten
| Investment Manager | Bellevue Asset Management AG |
| Depotbank | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Fund Administrator | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Auditor | PriceWaterhouseCoopers |
| Lancierungsdatum | 30.11.2016 |
| Jahresabschluss | 30. Jun |
| NAV Berechnung | Daily "Forward Pricing" |
| Zeichnungsfrist | 15:00 CET |
| Management Fee | 0.70% |
| Ausgabeaufschlag (max.) | 5.00% |
| ISIN-Nummer | LU1725388356 |
| Valoren-Nummer | 39331687 |
| Bloomberg | BBESI2C LX |
| WKN | A2H8LR |
Rechtliche Informationen
| Rechtsform | Luxembourg UCITS V SICAV |
| SFDR Kategorie | Artikel 8 |
| Redemption period | Täglich |
Kennzahlen (31.03.2026, Basiswährung CHF)
| Beta | 1.04 |
| Volatilität | 12.60 |
| Tracking Error | 3.74 |
| Active Share | 45.01 |
| Korrelation | 0.96 |
| Sharpe ratio | 0.14 |
| Information ratio | -0.82 |
| Jensen's alpha | -3.45 |
| Anzahl POS. | 42 |
Portfolio
10 größte Positionen
Marktkapitalisierung
Aufteilung nach Sektoren
Chancen & Risiken
Chancen
- Überdurchschnittliches Wachstum getrieben durch starke Innovation und gute Preissetzungsmacht.
- Höhere operative Rentabilität als "Champion in der Nische" gepaart mit hohem Kostenbewusstsein.
- Konservativere Finanzierung, geringere Verschuldung und höhere Risikofähigkeit im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen.
- Mehrfach ausgezeichnetes Management Team mit langjährigem Erfolgsausweis bei eigentümergeführten Investitionen.
- „Entrepreneurs for Entrepreneurs“ – die Bellevue Group zählt selbst zu den eigentümergeführten Unternehmen und ist mehrheitlich im Besitz der Mitarbeiter.
Risiken
- Der Fonds investiert aktiv in Aktien. Aktien unterliegen Kursschwankungen und damit auch dem Risiko von Kursverlusten.
- Aktien kleinerer Unternehmen werden generell in geringerem Umfang gehandelt und unterliegen grösseren Preisschwankungen als grössere Unternehmen.
- Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens in Finanzinstrumenten anlegen, die unter bestimmten Umständen ein relativ niedriges Liquiditätsniveau erreichen können, was sich auf die Liquidität des Fonds auswirken kann.
- Bei eigentümergeführten Unternehmen besteht zusätzlich das Risiko im Rahmen der Nachfolgeregelung.
- Der Fonds darf Derivatgeschäfte abschliessen. Dadurch erhöhte Chancen gehen mit erhöhtem Verlustrisiko einher.
Ausblick & Rückblick
Schweizer SMID Caps, gemessen am SPIEX Index, gaben im Berichtsmonat um -6.5% nach und entwickelten sich damit besser als der SMI (-7.6%). Der Rückgang wurde durch die Eskalation des Iran-Konflikts ausgelöst, einschliesslich der vorübergehenden Schliessung der Strasse von Hormus, was zu einem deutlichen Energieschock mit Ölpreisen von über USD 100/bbl führte. Die Zentralbanken hielten im Berichtsmonat an ihrer abwartenden Haltung fest, signalisierten jedoch eine klar restriktive Tendenz angesichts des Risikos eines angebotsseitigen Inflationsschocks bei Energie. Gegen Monatsende führten erste Anzeichen einer Deeskalation zu moderaten Rückgängen der Energiepreise. Der Composite PMI der Eurozone sank im März leicht auf 50.5, was weiterhin auf ein Wachstum, jedoch mit nachlassender Dynamik hindeutet. Das Gesamtwachstum wurde durch eine deutliche Abschwächung im Dienstleistungssektor belastet, während sich das verarbeitende Gewerbe robust zeigte (51.6), wobei Deutschland mit 51.7 ein 45-Monatshoch erreichte. Der procure.ch Manufacturing PMI stieg von 47.4 auf 53.3 und lag damit deutlich über den Erwartungen, was eine klare Rückkehr in den Expansionsbereich signalisiert – erstmals seit Dezember 2022. Auf Sektorebene entwickelten sich Versorger (+3.8%), Finanzwerte (-0.6%) und Immobilien (-0.7%) am besten, während Industriewerte (-10.4%), Nicht-Basiskonsumgüter (-9.3%) und Informationstechnologie (-8.4%) am stärksten nachgaben.
Vor diesem Hintergrund gab der Fonds (B-Anteile, CHF) um -6.1% nach und übertraf seine Benchmark um 44 Bp.
Die grössten Belastungsfaktoren im Berichtsmonat waren Burckhardt Compression (-17.9%), Montana Aerospace (-17.1%) und Inficon (-16.8%). Bei Burckhardt gehen wir davon aus, dass sich die Auftragsdynamik im 2.HJ (Geschäftsjahresende 31.3.) sequenziell kaum verbessert hat und die Kunden angesichts der Unsicherheit im Nahen Osten vorsichtig geblieben sind. Trotz kurzfristiger Turbulenzen bleibt das Umfeld im Hinblick auf Themen wie Energiesicherheit, Energiewende und Infrastrukturinvestitionen positiv. Montana Aerospace korrigierte deutlich im Zuge der Anpassung der Produktionsprognosen durch Airbus. Trotz des Iran-Konflikts bestätigte Montana seine konservative Guidance für 2026 und sieht bislang stabile Lieferketten. Die Prognose für 2027 lag jedoch unter den Erwartungen der Analysten, was zu negativen Anpassungen der Gewinnschätzungen führte. Inficon veröffentlichte vorab Umsatz- und EBIT-Zahlen für 2025. Vor dem Hintergrund der aktuellen Unsicherheiten lag die Umsatzprognose für 2026 am unteren Ende der Konsenserwartungen, und der verhaltene Margenausblick belastete die Stimmung trotz solider Aktivität und Auftragseingänge im Halbleiterbereich. Wir erwarten in den kommenden Quartalen weitere Updates und bleiben positiv.
Die drei grössten positiven Beiträge leisteten Aryzta (+11.8%), Gurit (+43.5%) und PolyPeptide (+10.3%). Aryzta profitierte von soliden Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2025, die leicht über den Erwartungen lagen, insbesondere beim Free Cashflow (FCF). Das Unternehmen stellte ein organisches Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich sowie eine Verbesserung der EBITDA-Marge in Aussicht. Gurit veröffentlichte ermutigende Ergebnisse für 2025 und hob die verbesserte Profitabilität infolge der Fokussierung des Geschäfts hervor. Mit einer Guidance für einstelliges Umsatzwachstum und Margenausweitung dürfte sich die positive Entwicklung aus dem zweiten Halbjahr im Jahr 2026 fortsetzen. PolyPeptide berichtete sehr starke Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025, getragen von einer deutlichen Profitabilitätssteigerung infolge des Hochlaufs eines wichtigen GLP-1-Vertrags. Für 2026 stellte das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 20-25% sowie Margen im mittleren bis hohen Zehnerbereich in Aussicht, was einer Verbesserung um 400-600 Basispunkte entspricht und ein starkes Gewinnwachstum unterstützen dürfte.
Der Nahe Osten und die Strasse von Hormus bleiben zentrale Unsicherheitsfaktoren. Ausmass und Dauer des Konflikts sowie dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sind weiterhin schwer abschätzbar, und die Märkte reagieren in beide Richtungen empfindlich. Nach einer Sensitivitätsanalyse des Portfolios haben wir gezielte Anpassungen vorgenommen, um die Exponierung gegenüber Energiepreisen und Zinsvolatilität auszubalancieren. Insgesamt entwickelte sich der Fonds relativ robust und schloss den Monat mit einer leichten Outperformance ab. Auffällig ist, dass SMID Caps im Rückgang nicht unterdurchschnittlich abschnitten, trotz ihrer höheren Gewichtung im Industriesektor. Defensive Sektoren wie Gesundheitswesen, Haushalts- & Körperpflege (HPC) sowie Nahrungsmittel & Getränke (F&B) boten keinen Schutz, während die strukturelle Ausrichtung von Industrieunternehmen auf Themen wie Verteidigung, Souveränität, Energiewende und Elektrifizierung darauf hindeutet, dass das Segment potenziell weniger zyklisch ist.
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Senior Sales Deutschland
Alexander Jostes






