Globales, liquides Multi-Asset-Portfolio mit dem Ziel einer nachhaltigen Outperformance
Verknüpfung von Fundamentalanalyse und moderner quantitativer Forschung zur dynamischen Allokations- und Risikosteuerung
Konsequentes Risikomanagement mit dem Ziel der Eingrenzung von Drawdowns
Indexierte Wertentwicklung (Stand: 20.04.2026)
NAV: EUR 200.60 (19.04.2026)
Rollierende Wertentwicklung (20.04.2026)
| I-EUR | Benchmark | |
| 19.04.2025 - 19.04.2026 | 5.32% | 2.01% |
| 19.04.2024 - 19.04.2025 | 5.14% | 3.32% |
| 19.04.2023 - 19.04.2024 | 7.18% | 3.83% |
| 19.04.2022 - 19.04.2023 | -1.46% | 0.90% |
Annualisierte Wertentwicklung (20.04.2026)
| I-EUR | Benchmark | |
| 1 Jahr | 5.32% | 2.01% |
| 3 Jahre | 5.88% | 3.05% |
| 5 Jahre | 1.46% | 1.88% |
| 10 Jahre | 1.95% | 0.74% |
| Seit Auflage p.a. | 2.99% | 0.63% |
Kumulierte Wertentwicklung (20.04.2026)
| I-EUR | Benchmark | |
| 1M | 1.04% | 0.15% |
| YTD | -0.54% | 0.57% |
| 1 Jahr | 5.32% | 2.01% |
| 3 Jahre | 18.68% | 9.44% |
| 5 Jahre | 7.49% | 9.78% |
| 10 Jahre | 21.29% | 7.65% |
| Seit Auflage | 60.48% | 10.61% |
Jährliche Wertentwicklung
| I-EUR | Benchmark | |
| 2025 | 5.59% | 2.23% |
| 2024 | 6.49% | 3.77% |
| 2023 | 8.55% | 3.32% |
| 2022 | -8.89% | -0.01% |
Fakten & Kennzahlen
Investment-Fokus
Unabhängig vom Marktumfeld verfolgt der Fonds das Ziel, eine höhere Rendite als ein klassisches Mischportfolio (40% MSCI World / 60% Bloomberg Global Aggregate EUR hedged) zu erzielen. Dabei liegt der Fokus auf langfristigem Kapitalerhalt und der Begrenzung von Wertverlusten. Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Anlageeignung & Risiko
Niedriges Risiko
Hohes Risiko
Grunddaten
| Investment Manager | Bellevue Asset Management AG |
| Depotbank | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Fund Administrator | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Auditor | PriceWaterhouseCoopers |
| Lancierungsdatum | 31.03.2010 |
| Jahresabschluss | 30. Jun |
| NAV Berechnung | Daily "Forward Pricing" |
| Zeichnungsfrist | 15:00 CET |
| Management Fee | 0.80% |
| Ausgabeaufschlag (max.) | 5.00% |
| Performance Fee | 10.00% (mit High Water Mark) |
| ISIN-Nummer | LU0494762056 |
| Valoren-Nummer | 11117648 |
| Bloomberg | BLBBGMI LX |
| WKN | A1CW7R |
Rechtliche Informationen
| Rechtsform | Luxembourg UCITS V SICAV |
| SFDR Kategorie | Artikel 8 |
Kennzahlen (31.03.2026, Basiswährung EUR)
| Volatilität | 4.36 |
| Sharpe ratio | 0.39 |
| Anzahl POS. | 99 |
Chancen & Risiken
Chancen
- Der Fonds strebt eine Rendite an, die über der Rendite eines klassischen Mischportfolios (40% MSCI World/ 60% Bloomberg Global Aggregate EUR hedged) liegt.
- Es wird angestrebt, die Drawdowns auf ein angemessenes Niveau zu begrenzen.
- Diskretionärer Investmentansatz, ergänzt durch KI-gestützte Datenanalysen zur Strategieselektion..
- Möglichkeit Short-Investitionen einzugehen, insbesondere zur Absicherung und sollte das Marktumfeld entsprechende Gelegenheiten dazu bieten.
Risiken
- Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens in Anleihen anlegen. Deren Emittenten können zahlungsunfähig werden.
- Mit der Investition in festverzinsliche Wertpapiere entstehen Zinsänderungsrisiken.
- Mit einer Investition in Schwellenländer besteht das zusätzliche Risiko der Unsicherheit der politischen und sozialen Verhältnisse.
- Der Fonds investiert in Fremdwährungen, damit verbunden sind entsprechende Währungsrisiken gegenüber der investierten Basiswährung.
Ausblick & Rückblick
Der Fonds verzeichnete im März einen Performancerückgang von -4.16% bei einer Volatilität von 5.6%. Im gleichen Zeitraum fiel der MSCI World Index (EUR) um -4.32%, während der Bloomberg Global Aggregate Index (EUR-hedged) um -1.97% nachgab.
Die grössten negativen Performancebeiträge im Berichtsmonat kamen von Aktien (-2.24%), Nicht-Staatsanleihen (-0.77%), Gold (-0.50%) und Staatsanleihen (-0.59%).
Die Eskalation des Iran-Konflikts schürte erneut die Angst vor einem weiteren stagflationären Schock und belastete nahezu alle wichtigen Anlageklassen. Aktien waren besonders betroffen, wobei der S&P 500 erstmals seit 2022 fünf aufeinanderfolgende Wochenverluste verzeichnete.
Unternehmensanleihen entwickelten sich im Einklang mit dem breiteren Markt. Staatsanleihen zeigten sich besonders volatil, wobei die Rendite der deutschen Bundesanleihe den Monat 36 Basispunkte (Bp) höher bei 3.0% beendete und sich damit Niveaus näherte, die zuletzt 2011 erreicht wurden.
Vor diesem Hintergrund haben wir das Portfolio aktiv an das sich verändernde Risikoumfeld angepasst. Wir reduzierten die Aktienquote von 29% auf 25% und steuerten die Exposures im Monatsverlauf dynamisch. Innerhalb der Aktienmärkte führte der Ausbruch des Iran-Kriegs zu einem deutlichen Abverkauf über Themen, Sektoren, Regionen und Faktoren hinweg. Die stärksten Rückgänge wurden in jenen Sub-Anlageklassen verzeichnet, die zuvor überdurchschnittlich performt hatten, darunter japanische Aktien und europäische Value-Titel. Im Einklang mit unserem Risikobudget-Ansatz schlossen wir mehrere Strategiekörbe und erhöhten den Fokus auf ein breites Indexexposure. Gleichzeitig bauten wir einen Energie-Aktienkorb auf, einer der wenigen Sektoren, die vom Kriegsumfeld profitieren.
Das Exposure in langfristigen Staatsanleihen wurde schrittweise von 26% Long auf eine Short-Position von 15% reduziert, was die steigenden Inflationssorgen infolge erhöhter Energiepreise widerspiegelt. Zum Monatsende hielt das Portfolio Short-Positionen von 10% in Bund-Futures und 5% in französischen 10-jährigen Staatsanleihen.
Auf der Kreditseite reduzierten wir die Allokation von 36% auf netto 29%. Mitte März eröffneten wir eine Short-Position im iTraxx Crossover Index über ein strukturiertes Produkt, um uns gegen eine potenziell deutliche Ausweitung der Kreditspreads abzusichern. Auf der Währungsseite gingen wir eine 2%ige Short-Position im südafrikanischen Rand gegenüber dem US-Dollar ein, als weitere Absicherung gegen eine Eskalation der Energiesituation, da Südafrika aufgrund seiner Rolle als Goldexporteur und Energieimporteur besonders anfällig für fallende Goldpreise und steigende Energiepreise ist.
Die Duration des Portfolios wurde von 3.2 Jahren auf 0.4 Jahre reduziert, verglichen mit einem langfristigen Durchschnitt von 3.7 Jahren. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit werden wir das Portfolio weiterhin aktiv anpassen.
Wir haben unsere Szenarien am 20. März 2026 wie folgt überprüft:
Basisszenario: Begrenzter Konflikt. Der Konflikt tritt in eine Phase geringerer Intensität ein, wobei Angriffe seltener und weniger gravierend ausfallen. Störungen der Ölversorgung lassen nach und die globale Wirtschaft, die mit soliden Fundamentaldaten in das Jahr gestartet ist, verkraftet den Schock relativ gut. Die Inflation steigt vorübergehend infolge höherer Ölpreise, doch die Zentralbanken sehen darüber hinweg und vermeiden eine aggressive Straffung. Die Aktienmärkte bewegen sich in einer Bandbreite und bleiben volatil. Dieses Szenario ist leicht negativ für Unternehmensanleihen und Staatsanleihen.
Positives Szenario: Rasche Deeskalation. Der Konflikt deeskaliert schneller als erwartet, sei es durch die Wiederöffnung der Strasse von Hormus, eine Schwächung des iranischen Regimes oder einen Regimewechsel. Die Ölpreise fallen wieder auf das Vorkriegsniveau zurück und nehmen den Inflationsdruck, bevor er sich verfestigt. Die zugrunde liegende wirtschaftliche Resilienz und strukturelle Treiber stärken das Vertrauen. Anleger verfolgen eine «buy the dip»-Strategie. Die Aktienmärkte erholen sich deutlich. Dieses Szenario ist positiv für Unternehmensanleihen und leicht positiv für Staatsanleihen.
Negatives Szenario: Ölpreisschock. Der Konflikt bleibt intensiv, beeinträchtigt die Ölversorgung erheblich und führt zu einem anhaltenden Anstieg der Ölpreise. Der daraus resultierende Energieschock treibt die Inflation nach oben. Die Zentralbanken stehen vor einem schwierigen Zielkonflikt und agieren zögerlich. Die Märkte beginnen, höhere langfristige Inflation sowie eine Abschwächung der globalen Konjunktur einzupreisen. Aktien- und Kreditmärkte korrigieren. Staatsanleihen geraten unter Druck, da das inflationäre Umfeld weiterhin Aufwärtsdruck auf die Renditen ausübt.
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