Bellevue African Opportunities (Lux)

Afrika - ein noch weitgehend unberührter Kontinent mit attraktivem Wachstumspotenzial

Geringere Korrelation zu globalen Märkten insbesondere im Vergleich zu den weiteren Schwellenländern

Struktureller Wandel, Reformen, Rohstoffvorkommen und Infrastrukturinvestitionen als primäre Wachstumstreiber

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Investment-Fokus

ISIN-Nr. LU0433847596

Der Fonds investiert vorwiegend in börsennotierte Unternehmen in den aufstrebenden Ländern Afrikas. Es sind dies insbesondere Länder Nordafrikas und der Sub-Sahara. Schwellenländer-Spezialisten, die mitunter selbst aus der Region stammen, fokussieren auf profitable gross- und mittelkapitalisierte Unternehmen.

Indexierte Wertentwicklung (Stand: 26.11.2021)

NAV: CHF 124.11 (25.11.2021)


Fonds (Brutto)
01 Jan 2010 - 01 Jan 2010
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Rollierende Wertentwicklung (25.11.2021)

B-CHFBenchmark
25.11.2020 - 25.11.202110.13%11.95%
25.11.2019 - 25.11.2020-19.20%-9.38%
25.11.2018 - 25.11.20193.51%8.57%
25.11.2017 - 25.11.2018-7.72%-9.73%

Annualisierte Wertentwicklung (25.11.2021)

B-CHFBenchmark
1 Jahr10.13%11.95%
3 Jahre-2.69%3.26%
5 Jahre0.61%2.78%
10 Jahre1.72%1.39%
Seit Auflage p.a.-0.06%0.07%

Kumulierte Wertentwicklung (25.11.2021)

B-CHFBenchmark
1M-0.94%-3.08%
YTD7.32%8.72%
1 Jahr10.13%11.95%
3 Jahre-7.89%10.14%
5 Jahre3.09%14.72%
10 Jahre18.64%14.78%
Seit Auflage-0.71%0.83%

Jährliche Wertentwicklung

B-CHFBenchmark
2020-15.27%-6.78%
20194.64%11.67%
2018-14.63%-17.12%
201723.23%18.21%

Investment-Fokus

Der Fonds investiert vorwiegend in börsennotierte Unternehmen in den aufstrebenden Ländern Afrikas. Es sind dies insbesondere Länder Nordafrikas und der Sub-Sahara, die von zunehmendem Strukturwandel, Wirtschaftsreformen, Infrastrukturinvestitionen als auch von hohen Rohstoffvorkommen profitieren und noch weitgehend unerschlossene Anlagepotenziale eröffnen. Der Fonds investiert aber auch in attraktive Anlageopportunitäten in Südafrika. Erfahrene Schwellenländer-Spezialisten, die mitunter selbst aus der Region stammen, fokussieren auf profitable gross- und mittelkapitalisierte Unternehmen, die von der starken Wachstumsdynamik der Region in besonderem Masse profitieren. Mittels eines fundamentalen Bottom-up- und Top-down-Ansatzes wählen die Spezialisten die attraktivsten Unternehmen aus und konstruieren aus 50 bis 70 Titeln ein über Länder und Sektoren breit diversifiziertes Portfolio.Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Anlageeignung & Risiko

SRRI

Niedriges Risiko

Hohes Risiko

Der Fonds hat zum Ziel, ein langfristig attraktives und kompetitives Kapitalwachstum zu erwirtschaften. Er eignet sich daher besonders für Investoren mit einem Anlagehorizont von mindestens 5 bis 7 Jahren, die ihr Portfolio durch Anlagen in aufstrebende Schwellenländer-Aktien diversifizieren wollen. Der Fonds weist die für Schwellenländer-Aktien typischen Anlagerisiken aus.

Grunddaten

Investment ManagerBellevue Asset Management AG
DepotbankRBC Investor Services, Luxembourg
Fund AdministratorRBC Investor Services, Luxembourg
AuditorPriceWaterhouseCoopers
Lancierungsdatum30.06.2009
Jahresabschluss30. Jun
NAV BerechnungTäglich "Forward Pricing"
Zeichnungsfrist15:00 CET
Management Fee1.60%
Ausgabeaufschlag (max.)5.00%
ISIN-NummerLU0433847596
Valoren-Nummer10264516
BloombergBBAFOBC LX
WKNA0RP3E
Gesamtkostenquote (TER)2.37% (29.10.2021)

Rechtliche Informationen

RechtsformSICAV luxemburgischen Rechts

Kennzahlen (29.10.2021, Basiswährung EUR)

Beta0.66
Volatilität14.20
Tracking Error10.32
Active Share50.48
Korrelation0.80
Sharpe ratio0.09
Information ratio-0.63
Jensen's alpha-4.17
Anzahl POS.53

10 größte Positionen

Label Vie
First Quantum Miner.
Commercial Intl. Bank
Sothema
Attijariwafa Bank
Marsa Maroc
Safaricom
Equity Group
Ivanohe Mining
B2Gold
5.5%
4.9%
4.7%
4.4%
4.1%
3.9%
3.2%
3.1%
3.0%
3.0%

Marktkapitalisierung

0 - 1 bn
1 - 2 bn
2 - 5 bn
5 - 15 bn
15 - 20 bn
> 20 bn
Others
17.0%
31.3%
6.5%
33.7%
2.9%
4.9%
3.6%

Geografische Aufteilung

Marokko
Ägypten
Südafrika
Kenia
Saudi-Arabien
Zambia
Burkina Faso
DR Kongo
Mali
Ghana
Ruanda
Nigeria
Flüssige Mittel
26.8%
23.6%
17.2%
7.1%
5.7%
4.9%
3.3%
3.0%
3.0%
1.8%
1.7%
0.4%
1.6%

Aufteilung nach Sektoren

Finanzwesen
Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe
Basiskonsumgüter
Gesundheitswesen
Konsumgüter
Kommunikationsdienste
Industrie
Immobilien
Energie
Telekommunikationsdienste
Versorgungsbetriebe
Nicht-Basiskonsumgüter
Übrige
Flüssige Mittel
26.3%
22.5%
14.4%
8.6%
7.9%
5.2%
4.7%
2.6%
1.8%
1.6%
1.1%
1.0%
0.8%
1.6%

Chancen

  • Afrika – ein noch weitgehend unberührter Kontinent mit attraktivem Wachstumspotenzial.
  • Struktureller Wandel, Reformen, Rohstoffvorkommen und Infrastrukturinvestitionen als primäre Wachstumstreiber.
  • Lokale Experten - Schwellenländer-Spezialisten, die mitunter selbst aus der Region stammen, verfügen über einen kompetitiven Track Record.
  • Aktives Fondsmanagement, das sich nicht an einem Vergleichsindex, sondern der fundierten Analyse einzelner Unternehmen orientiert.
  • Geringe Korrelation insbesondere auch im Vergleich zu den Aktienmärtken anderer Schwellenländer.

Risiken

  • Aktien unterliegen Kursschwankungen und damit auch dem Risiko von Kursverlusten.
  • Der Fonds in Finanzinstrumenten anlegen, die ein relativ niedriges Liquiditätsniveau erreichen könnten, was sich auf die Liquidität des Fonds auswirken kann.
  • Investitionen in Fremdwährungen sind mit Währungsrisiken verbunden.
  • Mit einer Investition in Schwellenländer besteht das zusätzliche Risiko der Unsicherheit der politischen und sozialen Verhältnisse.
  • Erhöhte Chancen durch mögliche Derivatgeschäfte gehen mit erhöhtem Verlustrisiko einher.

Unsere Kernmärkte in Afrika beendeten den Oktober im Plus, da die im September vorherrschende Risikoscheu an den globalen Märkten nachliess und lokale Anleger mehr Geld in Aktien investierten. Letzteres liess sich vor allem in Ägypten beobachten, wo auch die Nettokäufe ausländischer Anleger (insbesondere durch Institutionen aus GCC-Ländern) zunahmen. Angaben der Johns Hopkins University zufolge sank die Gesamtzahl aktiver COVID-19-Fälle in der Region im Oktober auf 430’000. Tonangebend im Kampf gegen die Pandemie ist auf dem Kontinent nach wie vor Marokko, das ein mit den Industrienationen vergleichbares Impfpasssystem einführte.

In Ägypten hob die Regierung die Preise für staatlich regulierte Rohstoffe an: Auf die Anhebung der Heizölpreise um 5% folgte eine Erhöhung der Erdgaspreise um 28% (auf USD 5.75 je mmBTU) für Industrieunternehmen aus der Stahl-, Zement- und Düngemittelbranche. Im Lebensmittelbereich stieg der Preis für Speiseöl auf EGP 25 pro Liter (+19%) für Inhaber von Lebensmittelkarten. Diese Entscheidungen zeigen, dass die Behörden ihre Verpflichtung zur Haushaltsdisziplin vor dem Hintergrund gestiegener globaler Rohstoffpreise ernst nehmen. Die Headline-Inflation lag im September bei 6.6% YOY nach 5.7% im August. Dieser steigende Trend dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen, wenn die höheren regulierten Preise zu Buche schlagen. Ungeachtet des Risikos einer steigenden Inlandsinflation hielt die Notenbank unverändert an ihrem Leitzins von 8.75% fest, während sich die Renditen für zwölfmonatige Schatzanleihen wie bereits seit Jahresanfang weiterhin im Bereich von 13.0-13.5% bewegten, was die niedrigeren Realrenditen MOM erklärt. Die Wiederaufnahme Ägyptens in den JPM EM Global Bond Index im Januar 2022 mit einer geschätzten Gewichtung von 1.8% dürfte die Fähigkeit des Landes verbessern, Mittelzuflüsse ausländischer Anleger im Fixed-Income-Bereich anzulocken bzw. aufrechtzuerhalten. Der EGX30 schloss 8.6% MOM fester dank eines wachsenden Interesses lokaler und ausländischer Investoren an Börsenschwergewichten. Der EGX70 und der EGX100 gaben 16.7% bzw. 12.6% nach, da Small und Mid Caps unter dem harten Vorgehen der Behörden gegen angebliche Marktmanipulationen zu leiden hatten.

In Südafrika machten erneute Stromrationierungen des staatlichen Energieversorgers Eskom Schlagzeilen und wurden politisch ausgeschlachtet. So nutzte die Opposition die Chance, um im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahlen (Anfang November) Angriffe gegen die Regierungspartei zu fahren. Erstmals seit Ende der Apartheid lassen die Meinungsumfragen darauf schliessen, dass sich der ANC bei den Wahlen möglicherweise nicht die absolute Mehrheit sichern kann, und das zu einem Zeitpunkt, zu dem die Einhaltung der Haushaltskonsolidierungsziele eine wichtige Rolle spielt. Aktien zeigten sich unbeeindruckt von den inländischen Unwägbarkeiten und legten 5% MOM zu, während der Rand 1% auf den USD verlor.

Nigerianische Tier-1-Banken haben die schlimmsten Folgen des Niedrigzinsumfelds offensichtlich überstanden, denn die Nettozinsspanne hat die Talsohle im Q3 2021 durchschritten. Die Drittquartalszahlen für das verarbeitende Gewerbe spiegelten den unverminderten Margendruck wider, den die Lage am Devisenmarkt und die jahrelange zweistellige Inflation verursacht haben. Zudem wurde die Verteilung von Waren im Osten Nigerias durch Aktionen des zivilen Ungehorsams der Separatistenbewegungen unterbrochen, die im letzten Jahrzehnt regelmässig das Wirtschaftsleben beeinträchtigt haben. Die lokale Börse legte 4.5% MOM zu, begünstigt durch die Kursentwicklung von Bankentiteln. Der Wechselkurs von Naira zu USD im offiziellen Devisenfenster für Investoren und Exporteure lag stabil bei 413:1. Es gab jedoch Anhaltspunkte dafür, dass ausländische Anleger Devisenrückführungen zu Spot- und zu Terminkursen (150 Tage) von NGN 443 bzw. NGN 452 getätigt haben. In Kenia hoben Behörden die mit Ausbruch der Pandemie verhängte landesweite Ausgangssperre auf und verlängerten die Öffnungszeiten für Bars und Restaurants bis 23 Uhr. Die Aufhebung der Beschränkungen ging mit einem Stimuluspaket in Höhe von KES 25 Mrd. einher, um die wirtschaftliche Erholung der Land- und Viehwirtschaft zu beschleunigen, die für die Inlandsbeschäftigung eine Schlüsselrolle spielen. Der kenianische Aktienmarkt trat im Oktober auf der Stelle. Für Marokkos Börse war es ein ruhiger Monat. Die bisher veröffentlichten Drittquartalszahlen entsprachen den Markterwartungen und heimische Anleger stockten ihre Aktienbestände weiter auf. Der Aktienindex des Landes verzeichnete ein Plus von 2.8% MOM.

Wir verringerten unser Engagement in Südafrika und stockten unser Exposure in Saudi-Arabien durch Investments in Bankentitel und in den Petrochemiekomplex auf. Wir partizipierten am Börsengang des staatlichen Fintech-Unternehmens e-finance, das 26% seines Aktienkapitals erfolgreich an der ägyptischen Börse platzierte. Der IPO war zehnfach überzeichnet und löste unter ausländischen und lokalen Anlegern ein starkes Interesse aus, das wir seit Jahren nicht mehr beobachtet haben. Die Erholung ägyptischer Aktien im Berichtsmonat stimmt uns zuversichtlich und könnte unseres Erachtens anhalten, sofern die Realrenditen ihren Abwärtstrend fortsetzen.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu und kann irreführend sein. Da der Teilfonds auf eine Währung lautet, die sich von der Basiswährung des Anlegers unterscheiden kann, können Wechselkursänderungen negative Auswirkungen auf Preise und Erträge haben. Die Wertentwicklung wird nach Abzug der Gebühren und sonstigen Kosten für die jeweilige Anteilsklasse über den Referenzzeitraum dargestellt. Alle Performanceangaben spiegeln die Wiederanlage von Dividenden wider und berücksichtigen nicht die bei der Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen anfallenden Kommissionen und Gebühren. Bei einem Anlagebetrag von EUR 1.000 über eine Anlageperiode von fünf Jahren würde sich das Anlageergebnis im ersten Jahr um den Ausgabeaufschlag in Höhe von EUR 50 (5%) sowie um zusätzlich individuell anfallende Depotkosten vermindern. In den Folgejahren würde sich das Anlageergebnis zudem um jene individuell anfallenden Depotkosten vermindern. Die Referenz-Benchmark dieser Klasse dient ausschliesslich dem Performancevergleich (reinvestierte Dividenden). Keine Benchmark ist direkt mit einem Teilfonds identisch, daher ist die Wertentwicklung einer Benchmark kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung des Teilfonds, mit dem sie verglichen wird. Es kann nicht garantiert werden, dass eine Rendite erzielt wird oder dass kein erheblicher Kapitalverlust entsteht. Alle Angaben in Basiswährung in %, berechnet nach der Total-Return / BVI-Methode.Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Ratings

  • Lead Portfolio Manager

    Malek Bou-Diab

    Malek Bou-Diab stiess Mitte 2009 als Senior Portfolio Manager für den Bereich New Markets zu Bellevue Asset Management, wo er die Verantwortung für den BB African Opportunities Fonds inne hat. Davor managte Malek Bou-Diab bei Julius Bär einen Afrika-Fonds. Von 2003 bis 2007 arbeitete er als quantitativer Risiko-Analyst bei der Deutschen Bank in London. Zwischen 1999 und 2003 promovierte Malek Bou-Diab in theoretischer Physik an der ETH Zürich. Er verbrachte einen Grossteil seiner Jugend im Mittleren Osten, wo er eine international ausgerichtete Ausbildung genoss und Arabisch studierte.
  • Portfolio Manager

    Andy Gboka

    Andy Gboka ist seit Januar 2015 bei Bellevue Asset Management als Analyst / Portfolio Manager des BB African Opportunities Fund tätig. Von 2011 bis 2014 war er Senior Analyst bei Exotix LLP und deckte die in Afrika notierten Brauereien und Zementunternehmen ab. Zuvor arbeitete er für Societe Generale Corporate and Investment Banking als Aktienanalyst im europäischen Versorgungsteam, das den regulierten Sektor abdeckt. Er hat einen Msc in Finance von der Bordeaux Business School, die seit der Fusion mit Euromed Marseille im Juli 2013 als Kedge Business School bekannt ist.
  • Product Specialst

    Jean-Pierre Gerber

    Jean-Pierre Gerber ist seit 2009 bei Bellevue Asset Management als Senior Product Specialist tätig. Davor wirkte er während 10 Jahren bei Julius Bär in verschiedenen Kaderfunktionen, u.a. als Leiter Fondsresearch und als Produktspezialist Aktien/Emerging Markets. Er ist zudem Mitglied des Aufsichtsrat des Swiss African Business Circle, welcher Unternehmen bei ihrem wirtschaftlichen Engagement in Afrika unterstützt. Zuvor arbeitete er in der Wirtschaftsprüfung und -beratung bei Ernst & Young. Jean-Pierre Gerber verfügt über einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der Universitäten Bern und Warwick, UK.
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