BB African Opportunities (Lux)

Afrika - ein noch weitgehend unberührter Kontinent mit attraktivem Wachstumspotenzial

Geringere Korrelation zu globalen Märkten insbesondere im Vergleich zu den weiteren Schwellenländern

Struktureller Wandel, Reformen, Rohstoffvorkommen und Infrastrukturinvestitionen als primäre Wachstumstreiber

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Investment-Fokus

ISIN-Nr. LU0433847240

Der Fonds investiert vorwiegend in börsennotierte Unternehmen in den aufstrebenden Ländern Afrikas. Es sind dies insbesondere Länder Nordafrikas und der Sub-Sahara. Schwellenländer-Spezialisten, die mitunter selbst aus der Region stammen, fokussieren auf profitable gross- und mittelkapitalisierte Unternehmen.

Indexierte Wertentwicklung (Stand: 24.09.2021)

NAV: EUR 168.50 (23.09.2021)


Fonds (Brutto)
01 Jan 2010 - 01 Jan 2010
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Rollierende Wertentwicklung (23.09.2021)

B-EURBenchmark
23.09.2020 - 23.09.20218.61%13.47%
23.09.2019 - 23.09.2020-22.27%-15.65%
23.09.2018 - 23.09.20198.42%10.67%
23.09.2017 - 23.09.20181.67%-0.67%

Annualisierte Wertentwicklung (23.09.2021)

B-EURBenchmark
1 Jahr8.61%13.47%
3 Jahre-2.90%1.93%
5 Jahre-0.19%1.83%
Seit Auflage p.a.2.47%2.50%

Kumulierte Wertentwicklung (23.09.2021)

B-EURBenchmark
1M-0.35%0.14%
YTD3.42%3.62%
1 Jahr8.61%13.47%
3 Jahre-8.46%5.92%
5 Jahre-0.95%9.50%
Seit Auflage34.80%35.37%

Jährliche Wertentwicklung

B-EURBenchmark
2020-14.85%-6.52%
20198.48%15.82%
2018-11.34%-13.81%
201712.89%8.35%

Investment-Fokus

Der Fonds investiert vorwiegend in börsennotierte Unternehmen in den aufstrebenden Ländern Afrikas. Es sind dies insbesondere Länder Nordafrikas und der Sub-Sahara, die von zunehmendem Strukturwandel, Wirtschaftsreformen, Infrastrukturinvestitionen als auch von hohen Rohstoffvorkommen profitieren und noch weitgehend unerschlossene Anlagepotenziale eröffnen. Der Fonds investiert aber auch in attraktive Anlageopportunitäten in Südafrika. Erfahrene Schwellenländer-Spezialisten, die mitunter selbst aus der Region stammen, fokussieren auf profitable gross- und mittelkapitalisierte Unternehmen, die von der starken Wachstumsdynamik der Region in besonderem Masse profitieren. Mittels eines fundamentalen Bottom-up- und Top-down-Ansatzes wählen die Spezialisten die attraktivsten Unternehmen aus und konstruieren aus 50 bis 70 Titeln ein über Länder und Sektoren breit diversifiziertes Portfolio.Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Anlageeignung & Risiko

Niedriges Risiko

Hohes Risiko

Der Fonds hat zum Ziel, ein langfristig attraktives und kompetitives Kapitalwachstum zu erwirtschaften. Er eignet sich daher besonders für Investoren mit einem Anlagehorizont von mindestens 5 bis 7 Jahren, die ihr Portfolio durch Anlagen in aufstrebende Schwellenländer-Aktien diversifizieren wollen. Der Fonds weist die für Schwellenländer-Aktien typischen Anlagerisiken aus.

Grunddaten

Investment ManagerBellevue Asset Management AG
DepotbankRBC Investor Services, Luxembourg
Fund AdministratorRBC Investor Services, Luxembourg
AuditorPriceWaterhouseCoopers
Lancierungsdatum30.06.2009
Jahresabschluss30. Jun
NAV BerechnungTäglich "Forward Pricing"
Zeichnungsfrist15:00 CET
Management Fee1.60%
Ausgabeaufschlag (max.)5.00%
ISIN-NummerLU0433847240
Valoren-Nummer10264484
BloombergBBAFOBE LX
WKNA0RP3D
Gesamtkostenquote (TER)2.43% (31.08.2021)

Rechtliche Informationen

RechtsformSICAV luxemburgischen Rechts

Kennzahlen (31.08.2021, Basiswährung EUR)

Beta0.66
Volatilität14.20
Tracking Error10.36
Active Share47.80
Korrelation0.80
Sharpe ratio-0.17
Information ratio-0.63
Jensen's alpha-5.28
Anzahl POS.58

10 größte Positionen

Label Vie
Sothema
Commercial Intl. Bank
Attijariwafa Bank
Safaricom
Marsa Maroc
Equity Group
Maroc Telecom
Firstrand
Credit Agricole Egypt
5.8%
4.5%
4.3%
4.2%
4.1%
3.9%
3.7%
3.3%
3.2%
3.1%

Marktkapitalisierung

0 - 1 bn
1 - 2 bn
2 - 5 bn
5 - 15 bn
> 20 bn
Others
21.5%
26.4%
9.1%
34.4%
6.2%
2.5%

Geografische Aufteilung

Marokko
Südafrika
Ägypten
Kenia
Burkina Faso
Mali
DR Kongo
Zambia
Saudi-Arabien
Ruanda
Ghana
Nigeria
Übrige
Flüssige Mittel
26.6%
21.1%
20.5%
8.7%
3.5%
3.0%
2.4%
2.1%
1.8%
1.7%
1.2%
0.6%
5.3%
1.5%

Aufteilung nach Sektoren

Finanzwesen
Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe
Basiskonsumgüter
Gesundheitswesen
Konsumgüter
Kommunikationsdienste
Industrie
Versorgungsbetriebe
Immobilien
Energie
Übrige
Flüssige Mittel
26.4%
16.2%
15.4%
9.5%
8.4%
7.4%
4.9%
2.3%
1.6%
1.6%
4.8%
1.5%

Währung

MAD
EGP
ZAR
CAD
KES
USD
NOK
GBP
SAR
EUR
25.3%
21.2%
19.9%
11.0%
8.7%
5.0%
2.8%
2.4%
2.3%
1.5%

Chancen

  • Afrika – ein noch weitgehend unberührter Kontinent mit attraktivem Wachstumspotenzial.
  • Struktureller Wandel, Reformen, Rohstoffvorkommen und Infrastrukturinvestitionen als primäre Wachstumstreiber.
  • Lokale Experten - Schwellenländer-Spezialisten, die mitunter selbst aus der Region stammen, verfügen über einen kompetitiven Track Record.
  • Aktives Fondsmanagement, das sich nicht an einem Vergleichsindex, sondern der fundierten Analyse einzelner Unternehmen orientiert.
  • Geringe Korrelation insbesondere auch im Vergleich zu den Aktienmärtken anderer Schwellenländer.

Risiken

  • Aktien unterliegen Kursschwankungen und damit auch dem Risiko von Kursverlusten.
  • Der Fonds in Finanzinstrumenten anlegen, die ein relativ niedriges Liquiditätsniveau erreichen könnten, was sich auf die Liquidität des Fonds auswirken kann.
  • Investitionen in Fremdwährungen sind mit Währungsrisiken verbunden.
  • Mit einer Investition in Schwellenländer besteht das zusätzliche Risiko der Unsicherheit der politischen und sozialen Verhältnisse.
  • Erhöhte Chancen durch mögliche Derivatgeschäfte gehen mit erhöhtem Verlustrisiko einher.

Von den Zuteilungen der Sonderziehungsrechte des IWF in Höhe von USD 650 Mrd. im August wurden Entwicklungsländern USD 275 Mrd. zugeteilt: Davon entfielen USD 33 Mrd. auf Afrika, USD 36 Mrd. auf Russland, Indien und Brasilien und USD 42 Mrd. auf China. Für einige afrikanische Länder, die nicht ausreichend USD-Devisen anziehen, kommen diese gerade rechtzeitig. Sie gehen jedoch nicht mit den strukturellen Reformen einher, die für eine stärkere postpandemische Erholung der Wirtschaft in der Region benötigt würden. Die Zahl aktiver COVID-19-Fälle stieg im August auf 740000 von 660000 im Vormonat. Das nominale BIP Südafrikas stieg im Rahmen einer Neujustierung durch das Nationale Amt für Statistik für das Jahr 2020 auf USD 335 Mrd. und liegt damit 11% über dessen letzter Schätzung. Durch diese Revision hellt sich die Haushalts- und Verschuldungssituation des Landes automatisch auf, ohne dass Reformen zur Verbesserung der prekären Lage oder zur Stabilisierung der Staatsfinanzen getätigt wurden. Letzteres stellt für Enoch Godongwana, den neu ernannten Finanzminister, eine grosse Herausforderung dar, denn er muss das richtige Verhältnis zwischen zusätzlicher finanzpolitischer Unterstützung und Eindämmung der Staatsschulden finden, die sich im März auf 71% des BIP beliefen. Ein deutlicher Hinweis auf die Misere des Landes ist die Arbeitslosenrate, die im Juni auf ein neues Rekordhoch von 34.4% gestiegen ist. Sie untermauert die Bedeutung, die gesellschaftliche Themen und Kaufkraftprobleme bei den zivilen Unruhen im Juli spielten. Südafrikanische Aktien büssten 2.2% ein infolge zweistelliger Kursverluste der Indexschwergewichte Naspers und Richemont. Der Rand schloss gegenüber dem USD unverändert, nachdem er Mitte August bis zu 4.7% verloren hatte. Die nigerianische Wirtschaft verzeichnete nach 0.5% im Q1 2021 für das Q2 2021 ein Wachstum von 5.0% YOY, das jedoch auf eine niedrige Vergleichsbasis zurückzuführen ist (-6.1% YOY im Q2 2020). Allerdings musste der Ölsektor Verluste hinnehmen, während sich das Wachstum im Bauwesen, in der verarbeitenden Industrie und im Agrarsektor schwach entwickelte. Da Nigeria in der ersten Jahreshälfte 90% seiner Steuereinnahmen in Höhe von NGN 2.2 Bio. in die Schuldentilgung steckte, bleibt dem Land kein Spielraum für Stimulusmassnahmen. Eine hohe Inflation und Arbeitslosigkeit, Infrastrukturdefizite und Devisenmangel stellen auf struktureller Ebene einige der chronischen Probleme dar, die zur Verbesserung der Wachstumsaussichten des Landes angegangen werden müssten. Die SZR des IWF im Umfang von USD 3.3 Mrd. (10% der Devisenreserven) und die für Oktober vorgesehene Emission von Eurobonds im Wert von USD 3.0-6.0 Mrd. sollten der Knappheit an USD entgegenwirken und zur Verringerung der Lücke zwischen offiziellem Wechselkurs und Schwarzmarktkurs beitragen. Es gibt jedoch bisher keine Hinweise der Notenbank dafür, dass sie von ihrem kontrollierten Floating abweichen will. Der nigerianische Aktienmarkt legte 1.7% zu. Die von kenianischen Banken veröffentlichten Halbjahreszahlen bestätigten die Stabilisierung notleidender Kredite im Q2 2021. Zudem stufen die Managementteams die Aussichten für das H2 2021 und darüber hinaus im Allgemeinen optimistisch ein. Sie prognostizieren einen anhaltenden Rückgang ihrer Kreditrisiken und ein Kreditwachstum im hohen zweistelligen Bereich gegenüber einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich im H1 2021. Nach einem vorübergehenden Plus von 6.0% beendete Kenias Aktienmarkt den Monat infolge von Verkäufen ausländischer Anleger letztendlich 2.7% fester. Vorläufigen Zahlen zufolge beläuft sich Ägyptens BIP-Wachstum für das im Juni endende Haushaltsjahr 2021 auf 3.0% YOY ggü. 3.6% YOY im Vorjahr, was die ökonomische Widerstandsfähigkeit des Landes in der Coronazeit unterstreicht. Tier-1-Banken wiesen infolge einer Normalisierung pandemiebedingter Abschreibungen von Krediten für das Q2 2021 YOY eine deutliche Erholung ihrer Gewinne aus, derweil die grossen Immobilienunternehmen während des Quartals rekordhohe Vorverkaufszahlen verzeichneten. Ein gemischteres Bild bot sich im Verbrauchersektor, wo höhere Rohstoffkosten und eine verzögerte Konsumbelebung die Steigerung der Reingewinne belasteten. Die ägyptische Notenbank hielt unverändert an ihrem Leitzins von 8.75% fest, der damit weiterhin über der Headline-Inflation im Juli von 5.5% YOY liegt. Der EGX30 gewann im Berichtsmonat 3.7%. In Marokko verschärften die Behörden die Ausgangsperre und schränkten die Mobilität ein, um den jüngsten Anstieg der COVID-19-Fälle zu bremsen. Ihre Impfkampagne setzte die Regierung erfolgreich fort, so dass inzwischen 40% der Bevölkerung vollständig geimpft sind. Marokkanische Aktien schlossen 3.2% höher.

Unsere Positionen in ägyptischen Bankentiteln erholten sich zwar im August um 11.5%, aber ihre derzeitige Bewertung spiegelt noch längst nicht ihren inneren Wert wider: Zwei von drei Unternehmen werden nach wie vor 32% unter ihrem Vor-COVID-Niveau gehandelt, während deren Gewinne im Q2 2021 im Schnitt 7% höher als im Q2 2019 ausfielen, also vor dem Ausbruch der weltweiten Gesundheitskrise. Wir hielten im August unverändert an unseren Kerninvestments in Ägypten fest und passten unser Engagement in Südafrika an. Die Erlöse investierten wir in Saudi-Arabien, das unseres Erachtens eine attraktivere risikobereinigte Rendite bietet.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu und kann irreführend sein. Da der Teilfonds auf eine Währung lautet, die sich von der Basiswährung des Anlegers unterscheiden kann, können Wechselkursänderungen negative Auswirkungen auf Preise und Erträge haben. Die Wertentwicklung wird nach Abzug der Gebühren und sonstigen Kosten für die jeweilige Anteilsklasse über den Referenzzeitraum dargestellt. Alle Performanceangaben spiegeln die Wiederanlage von Dividenden wider und berücksichtigen nicht die bei der Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen anfallenden Kommissionen und Gebühren. Bei einem Anlagebetrag von EUR 1.000 über eine Anlageperiode von fünf Jahren würde sich das Anlageergebnis im ersten Jahr um den Ausgabeaufschlag in Höhe von EUR 50 (5%) sowie um zusätzlich individuell anfallende Depotkosten vermindern. In den Folgejahren würde sich das Anlageergebnis zudem um jene individuell anfallenden Depotkosten vermindern. Die Referenz-Benchmark dieser Klasse dient ausschliesslich dem Performancevergleich (reinvestierte Dividenden). Keine Benchmark ist direkt mit einem Teilfonds identisch, daher ist die Wertentwicklung einer Benchmark kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung des Teilfonds, mit dem sie verglichen wird. Es kann nicht garantiert werden, dass eine Rendite erzielt wird oder dass kein erheblicher Kapitalverlust entsteht. Alle Angaben in Basiswährung in %, berechnet nach der Total-Return / BVI-Methode.Mehr anzeigenWeniger anzeigen

  • Lead Portfolio Manager

    Malek Bou-Diab

    Malek Bou-Diab stiess Mitte 2009 als Senior Portfolio Manager für den Bereich New Markets zu Bellevue Asset Management, wo er die Verantwortung für den BB African Opportunities Fonds inne hat. Davor managte Malek Bou-Diab bei Julius Bär einen Afrika-Fonds. Von 2003 bis 2007 arbeitete er als quantitativer Risiko-Analyst bei der Deutschen Bank in London. Zwischen 1999 und 2003 promovierte Malek Bou-Diab in theoretischer Physik an der ETH Zürich. Er verbrachte einen Grossteil seiner Jugend im Mittleren Osten, wo er eine international ausgerichtete Ausbildung genoss und Arabisch studierte.
  • Portfolio Manager

    Andy Gboka

    Andy Gboka ist seit Januar 2015 bei Bellevue Asset Management als Analyst / Portfolio Manager des BB African Opportunities Fund tätig. Von 2011 bis 2014 war er Senior Analyst bei Exotix LLP und deckte die in Afrika notierten Brauereien und Zementunternehmen ab. Zuvor arbeitete er für Societe Generale Corporate and Investment Banking als Aktienanalyst im europäischen Versorgungsteam, das den regulierten Sektor abdeckt. Er hat einen Msc in Finance von der Bordeaux Business School, die seit der Fusion mit Euromed Marseille im Juli 2013 als Kedge Business School bekannt ist.
  • Product Specialst

    Jean-Pierre Gerber

    Jean-Pierre Gerber ist seit 2009 bei Bellevue Asset Management als Senior Product Specialist tätig. Davor wirkte er während 10 Jahren bei Julius Bär in verschiedenen Kaderfunktionen, u.a. als Leiter Fondsresearch und als Produktspezialist Aktien/Emerging Markets. Er ist zudem Mitglied des Aufsichtsrat des Swiss African Business Circle, welcher Unternehmen bei ihrem wirtschaftlichen Engagement in Afrika unterstützt. Zuvor arbeitete er in der Wirtschaftsprüfung und -beratung bei Ernst & Young. Jean-Pierre Gerber verfügt über einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der Universitäten Bern und Warwick, UK.
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