Globales, liquides Multi-Asset-Portfolio mit dem Ziel einer nachhaltigen Outperformance
Verknüpfung von Fundamentalanalyse und moderner quantitativer Forschung zur dynamischen Allokations- und Risikosteuerung
Konsequentes Risikomanagement mit dem Ziel der Eingrenzung von Drawdowns
Indexierte Wertentwicklung (Stand: 12.05.2026)
NAV: EUR 121.05 (12.05.2026)
Rollierende Wertentwicklung (12.05.2026)
| AI-EUR | Benchmark | |
| 12.05.2025 - 12.05.2026 | 3.71% | 1.99% |
| 12.05.2024 - 12.05.2025 | 5.84% | 3.25% |
| 12.05.2023 - 12.05.2024 | 8.53% | 3.85% |
| 12.05.2022 - 12.05.2023 | 2.88% | 1.14% |
Annualisierte Wertentwicklung (12.05.2026)
| AI-EUR | Benchmark | |
| 1 Jahr | 3.71% | 1.99% |
| 3 Jahre | 6.01% | 3.03% |
| 5 Jahre | 1.62% | 1.92% |
| Seit Auflage p.a. | 2.10% | 0.82% |
Kumulierte Wertentwicklung (12.05.2026)
| AI-EUR | Benchmark | |
| 1M | 1.69% | 0.17% |
| YTD | -0.16% | 0.71% |
| 1 Jahr | 3.71% | 1.99% |
| 3 Jahre | 19.13% | 9.36% |
| 5 Jahre | 8.39% | 9.97% |
| Seit Auflage | 21.73% | 8.00% |
Jährliche Wertentwicklung
| AI-EUR | Benchmark | |
| 2025 | 5.69% | 2.23% |
| 2024 | 6.48% | 3.77% |
| 2023 | 8.54% | 3.32% |
| 2022 | -8.89% | -0.01% |
Fakten & Kennzahlen
Investment-Fokus
Unabhängig vom Marktumfeld verfolgt der Fonds das Ziel, eine höhere Rendite als ein klassisches Mischportfolio (40% MSCI World / 60% Bloomberg Global Aggregate EUR hedged) zu erzielen. Dabei liegt der Fokus auf langfristigem Kapitalerhalt und der Begrenzung von Wertverlusten. Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Anlageeignung & Risiko
Niedriges Risiko
Hohes Risiko
Grunddaten
| Investment Manager | Bellevue Asset Management AG |
| Depotbank | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Fund Administrator | CACEIS BANK, LUXEMBOURG BRANCH |
| Auditor | PriceWaterhouseCoopers |
| Lancierungsdatum | 31.03.2010 |
| Jahresabschluss | 30. Jun |
| NAV Berechnung | Daily "Forward Pricing" |
| Zeichnungsfrist | 15:00 CET |
| Management Fee | 0.80% |
| Ausgabeaufschlag (max.) | 5.00% |
| Performance Fee | 10.00% (mit High Water Mark) |
| ISIN-Nummer | LU1525644909 |
| Valoren-Nummer | 34736610 |
| Bloomberg | BBGMAIE LX |
| WKN | A2AN1G |
Rechtliche Informationen
| Rechtsform | Luxembourg UCITS V SICAV |
| SFDR Kategorie | Artikel 8 |
Kennzahlen (30.04.2026, Basiswährung EUR)
| Beta | 1.00 |
| Volatilität | 4.40 |
| Korrelation | 1.00 |
| Sharpe ratio | 0.51 |
| Anzahl POS. | 91 |
Chancen & Risiken
Chancen
- Der Fonds strebt eine Rendite an, die über der Rendite eines klassischen Mischportfolios (40% MSCI World/ 60% Bloomberg Global Aggregate EUR hedged) liegt.
- Es wird angestrebt, die Drawdowns auf ein angemessenes Niveau zu begrenzen.
- Diskretionärer Investmentansatz, ergänzt durch KI-gestützte Datenanalysen zur Strategieselektion..
- Möglichkeit Short-Investitionen einzugehen, insbesondere zur Absicherung und sollte das Marktumfeld entsprechende Gelegenheiten dazu bieten.
Risiken
- Der Fonds kann einen Teil seines Vermögens in Anleihen anlegen. Deren Emittenten können zahlungsunfähig werden.
- Mit der Investition in festverzinsliche Wertpapiere entstehen Zinsänderungsrisiken.
- Mit einer Investition in Schwellenländer besteht das zusätzliche Risiko der Unsicherheit der politischen und sozialen Verhältnisse.
- Der Fonds investiert in Fremdwährungen, damit verbunden sind entsprechende Währungsrisiken gegenüber der investierten Basiswährung.
Ausblick & Rückblick
Der Fonds legte im April um +1.78% zu, bei einer Volatilität von 4.9%. Im gleichen Zeitraum stieg der MSCI World Index (EUR) um +7.91%, während der Bloomberg Global Aggregate Index (EUR-hedged) um +0.14% zulegte.
Die wichtigsten Performancebeiträge im Monatsverlauf lieferten Aktien (+2.04%), Unternehmensanleihen (+0.10%) und Staatsanleihen (+0.01%), während Gold (-0.12%) belastete.
Die Ankündigung einer Waffenruhe im Iran-Konflikt führte zu einer deutlichen Erholung der Risikoanlagen. Aktien profitierten besonders, wobei der S&P 500 neue Allzeithochs erreichte. Kreditmärkte entwickelten sich schwächer als der breite Markt, was auf bestehende Absicherungen sowie idiosynkratische Schwächen bei brasilianischen Emittenten zurückzuführen ist. Staatsanleihen blieben volatil und nahmen an der durch die Waffenruhe ausgelösten Rally nur begrenzt teil.
Vor diesem Hintergrund positionierten wir das Portfolio offensiver. Die Aktienquote wurde von 25% auf 33% erhöht, wobei die Exponierung im Monatsverlauf aktiv gesteuert wurde. Innerhalb der Aktien erhöhten wir die Allokation in US-Titel, die weiterhin überdurchschnittlich abschnitten, gestützt durch eine geringere Sensitivität gegenüber steigenden Ölpreisen sowie strukturelle Treiber wie Investitionen im Bereich Künstliche Intelligenz. Mit zunehmendem Vertrauen in eine nachhaltige Waffenruhe erhöhten wir zudem die Allokation in stärker vom Konflikt betroffene Regionen, insbesondere in Schwellenländer, um von der erwarteten Erholung zu profitieren. Gleichzeitig wurden Energieaktien-Positionen, die zuvor als Absicherung gegen steigende Öl- und Gaspreise dienten, vollständig abgebaut.
Nach einer Stabilisierung der Goldpreise und bei unverändert intakter Investmentthese nutzten wir die Gelegenheit, die Goldallokation gegen Monatsende von 1% auf 3% zu erhöhen.
Im Kreditbereich wurde die Allokation von 29% auf 37% erhöht. Dabei bevorzugten wir den Aufbau von Kassa-Anleihepositionen gegenüber einer Reduktion bestehender Absicherungen, da sich die Kreditspreads rasch verengten und wieder das Vorkrisenniveau erreichten, das nahe historischer Tiefstände liegt. Auf der Staatsanleihenseite schlossen wir nach der Ankündigung der Waffenruhe die Short-Positionen von -10% in deutsche Bundesanleihen sowie -5% in französischen 10-jährigen Staatsanleihen und bauten eine Long-Position von 5% in deutsche Bundesanleihen auf. In der Folge erhöhte sich die Portfolioduration von 0.4 Jahren auf 2.3 Jahre, verglichen mit einem langfristigen Durchschnitt von 3.7 Jahren.
Wir hielten unverändert an unseren Szenarien fest:
Basisszenario: Begrenzter Konflikt. Der Konflikt ist in eine Phase geringerer Intensität eingetreten, wobei die Angriffe seltener und weniger schwerwiegend werden. Störungen der Ölversorgung lassen nach und die globale Wirtschaft, die mit soliden Fundamentaldaten in das Jahr gestartet ist, verkraftet den Schock relativ gut. Die Inflation steigt vorübergehend infolge höherer Ölpreise, doch die Zentralbanken sehen darüber hinweg und vermeiden eine aggressive Straffung. Die Aktienmärkte bewegen sich in einer Bandbreite und bleiben volatil. Dieses Szenario ist leicht negativ für Unternehmensanleihen und Staatsanleihen.
Positives Szenario: Rasche Deeskalation. Der Konflikt deeskaliert schneller als erwartet, sei es durch die Wiederöffnung der Strasse von Hormus, eine Schwächung des iranischen Regimes oder einen Regimewechsel. Die Ölpreise fallen wieder auf das Vorkriegsniveau zurück und nehmen den Inflationsdruck, bevor er sich verfestigt. Die zugrunde liegende wirtschaftliche Resilienz und strukturelle Treiber stärken das Vertrauen. Anleger verfolgen eine «buy the dip»-Strategie. Die Aktienmärkte erholen sich deutlich. Dieses Szenario ist positiv für Unternehmensanleihen und leicht positiv für Staatsanleihen.
Negatives Szenario: Ölpreisschock. Der Konflikt bleibt intensiv, beeinträchtigt die Ölversorgung erheblich und führt zu einem anhaltenden Anstieg der Ölpreise. Der daraus resultierende Energieschock treibt die Inflation nach oben. Die Zentralbanken stehen vor einem schwierigen Zielkonflikt und agieren zögerlich. Die Märkte beginnen, höhere langfristige Inflation sowie eine Abschwächung der globalen Konjunktur einzupreisen. Aktien- und Kreditmärkte korrigieren. Staatsanleihen geraten unter Druck, da das inflationäre Umfeld weiterhin Aufwärtsdruck auf die Renditen ausübt.
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